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Quickdown

Herbizid zur Unkrautbekämpfung und Krautabtötung in Kartoffeln und zur Entfernung von Stockaustrieben im Weinbau

Produktvorteile:

· Frühe Unkrautbekämpfung und späte Krautabtötung in einem Produkt
· Gute Benetzung auf Blatt und Stängel

Zulassungsnummer 005693-00
Wirkstoff(e) Pyraflufen, 24,2 g/l (2,4 % w/w)
Formulierung Emulsionskonzentrat (EC)
Packungsgröße(n) 0,8 Liter Quickdown + 2 Liter Toil
4 Liter Quickdown + 10 Liter Toil

Eigenschaften und Wirkungsweise
Quickdown ist ein Kontaktherbizid zur Unkrautbekämpfung und zur Krautabtötung
in Kartoffeln. Der Wirkstoff Pyraflufen-ethyl greift durch Hemmung eines
Enzyms (Proto-Poryhrinogen-Oxidase, PPO Inhibitor) in die Photosynthese
der Pflanzen ein. Dieses führt zur Zerstörung der Zellmembranen und damit
zu Nekrosen. Die Schädigungsrate nimmt mit steigender Lichtintensität zu.
Die Anwendung von Quickdown erfolgt zusammen mit Toil - einem speziellen
Benetzungsmittel, das die Wirkstoffaufnahme über die grünen Pflanzenteile
optimiert.
Unkrautbekämpfung: Quickdown eignet sich besonders für Standorte, wo
bei der Pflanzung schon die Endhäufelung vorgenommen wird, sowie bei
Frühjahrstrockenheit und hohen Humusgehalten im Boden.
Sikkation: Durch den besonders schonenden Eingriff von Quickdown in den
natürlichen Abreifeprozess der Kartoffeln werden abrupte Störungen im
Wachstum und Wasserhaushalt der Kartoffeln verhindert und so Qualitätseinbußen
wie z. B. Gefäßbündelverbräunungen und Nabelendnekrosen reduziert.
Der Einsatz von Quickdown beeinflusst positiv die Qualitätseigenschaften der
Kartoffeln (Schalenfestigkeit, Stärkegehalt), dient der Ernteerleichterung (hohe
Rodeleistung) und reduziert den Wiederaustrieb auf ein Minimum.
Im Weinbau wird Quickdown zur schnellen chemischen Entfernung von
Stockaustrieben an Weinreben genutzt, im Hopfen zum Hopfenputzen sowie
im Obstbau zur gezielten Entfernung von Ruten und Stockaustrieben an
Beerenobst.
Wirkungsmechanismus (HRAC): E

Wirkungsspektrum zur Unkrautbekämpfung in Kartoffeln

Pflanzenverträglichkeit
Quickdown wird zur Krautabtötung in Konsum- und Pflanzkartoffeln eingesetzt.
Eine Anwendung in Kartoffeln zur Unkrautbekämpfung ist bis kurz vor
dem Durchstoßen der Kartoffeln durch den Kartoffeldamm (bis max. 5 - 10 %
der Kartoffeln durchstoßen) möglich. Die Knollen behandelter Kartoffeln
werden jedoch nicht geschädigt. Diese Verträglichkeit gilt für alle Kartoffelsorten.
In Hopfen kann Quickdown vorübergehende Blattverfärbungen
verursachen, die jedoch nicht ertragswirksam sind. In Hopfen auf hinreichende
Verholzung der zu erhaltenden Triebe achten. In Beerenobst die abzutötenden
Ruten (Triebe) gezielt behandeln, Spritzschirm einsetzen, Behandlung vor
Beginn des Triebwachstum der Kultur abschließen.
Hinweis zur Krautabtötung:
Die besten Wirkungsergebnisse werden erzielt, wenn die Reststängellänge nach
dem Krautschlagen 15 - 20 cm beträgt.

 

Anwendung

Von der Zulassungsbehörde festgelegte Anwendungsgebiete


Wichtiger Hinweis – Hopfen
Da die Anwendung als Reihenbehandlung erfolgt, ergibt sich eine
Aufwandmenge von 0,1 l/ha Quickdown.
Wir empfehlen bei der Erstanwendung zunächst einen Einsatz ab
2/3 Gerüsthöhe. Nach hinreichenden Praxiserfahrungen kann dann die
1. Spritzung auf halbe Gerüsthöhe vorverlegt werden.
Auf hinreichende Verholzung der zu erhaltenden Triebe achten.

F*: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit
abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die
Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

 

Wichtiger Hinweis – Weinbau
Zur Nutzung als Kelter- und Tafeltraube ab 3. Standjahr der Weinrebe; nur in
den Sorten: Riesling und Dornfelder.
Quickdown im Weinbau: Aufwandmenge in Abhängigkeit der Wassermenge
und Fläche (Mischtabelle, Beispiel: 0,4 l Quickdown + 1,0 l Toil in 400 l Wasser)
Quickdown Toil Wasser Fläche
400 ml 1000ml 400 l 10.000 m˛
40 ml 100 ml 40 l 1.000 m˛
4 ml 10 ml 4 l 100 m˛
10 ml 25 ml 10 l 250 m˛
Für die optimale Wirkung von Quickdown ist eine 5-stündige Einwirkung von
Tageslicht vorteilhaft. Zur Vermeidung von Abdrift muss Quickdown grobtropfig
ausgebracht werden. Es sind ausschließlich amtlich geprüfte und anerkannte
Düsen zu verwenden. Die Kombination aus der angegebenen Fahrgeschwindigkeit
und dem Druck muss eingehalten werden. Die auszubringende Wassermenge
ergibt sich aus den eingesetzten Düsen, dem Arbeitsdruck und der
Fahrgeschwindigkeit und ist den vorhandenen Düsentabellen zu entnehmen.


Anwendungsempfehlung
Wartezeit
Brombeere, Himbeere, Hopfen, Rote Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere,
Stachelbeere, Weinrebe, Weiße Johannisbeere: Die Wartezeit ist durch die
Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen
Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung
einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Kartoffel: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die
Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte)
verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Nachbau
Vier Wochen nach der letzten Anwendung kann im Rahmen der üblichen
Fruchtfolge oder bei einem vorzeitigen Umbruch jede Kultur nachgebaut
werden.

Anwendungstechnik
Wasseraufwandmenge
Kartoffeln (Unkrautbekämpfung) 200 - 400 l/ha
Weinbau 300 - 500 l/ha
Kartoffel (Krautabtötung, Sikkation) 300 - 1000 l/ha
Hopfen 800 - 1300 l/ha
Obstbau 400 l/ha

Ansetzen der Spritzbrühe
Brühebehälter mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produktbehälter
kräftig schütteln, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und
fehlende Wassermenge auffüllen. Die Spritzflüssigkeit ist unmittelbar nach dem
Ansetzen ohne Unterbrechung auszubringen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen
als notwendig. Unvermeidlich anfallende Restbrühe im Verhältnis 1:10 verdünnen
und auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Entleerte Produktbehälter
gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.

Ausbringungstechnik
In Kartoffeln: Für eine volle Entfaltung der Wirkung benötigt der Wirkstoff nach
der Spritzung eine möglichst hohe Lichteinstrahlung. Quickdown sollte daher
mindestens 5 Stunden vor Sonnenuntergang gespritzt werden. Bewährt haben
sich Anwendungen am Vormittag. Eine Spritzung auf regen- oder taufeuchte
Bestände ist möglich, wenn ein Abtropfen der Spritzbrühe vermieden wird.
Zur Krautabtötung: Eine sorgfältige Benetzung der Kartoffelpflanzen ist Voraussetzung
für eine gute Wirkung. Je nach Spritztechnik wird Quickdown dazu in
einer Wassermenge von 300 - 1000 l/ha ausgebracht. Eine sehr gute Wirkung
wird erzielt, wenn Quickdown unter mäßig-feuchten Witterungsbedingungen
eingesetzt wird. Generell ist die Wasseraufwandmenge vom Belaubungszustand
abhängig: Ohne Krautabschlagen empfehlen wir 600 - 1000 l/ha, mit
Krautabschlagen 300 - 600 l/ha.
In Hopfen: Die einzusetzende Wassermenge ist abhängig vom Zeitpunkt der
Spritzung zum Hopfenputzen (1. oder 2. Spritzung, siehe unter Anwendung).


Reinigung
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu
ca. 20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des
Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten.
Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen
auf der zuvor behandelten Fläche verspritzen. Die regelmäßige Reinigung der
Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates
und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen
Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen. Hierzu werden von
den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern
und Reinigungsbürsten angeboten.

Mischbarkeit
Quickdown ist mischbar mit gängigen, sporenabtötenden Kartoffelfungiziden
wie z. B. Ranman® TOP. Für von uns nicht empfohlene/freigegebene Tankmischungen
sowie für Mehrfachmischungen haften wir nicht.

Zulassungsinhaber und Hersteller
NichinoEurope Co. Ltd.

Belchim Wetter

 

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