Moncut

MONCUT ist eine Flüssigbeize gegen knollenbürtige Infektionen mit Rhizoctonia solani, dem Haupterreger der Auflaufkrankheiten an Pflanzkartoffeln (auch Pockenkrankheit, Wurzeltöterkrankheit, Weißhosigkeit oder Stängelfäule genannt).
 

Wirkstoff: 460 g/l Flutolanil (42,1 Gew.-%)

Formulierung: Suspensionskonzentrat

Packungsgröße: 5 l

 

Eigenschaften und Wirkungsweise
MONCUT ist eine Flüssigbeize gegen knollenbürtige Infektionen mit Rhizoctonia solani, dem Haupterreger der Auflaufkrankheiten an Pflanzkartoffeln (auch Pockenkrankheit, Wurzeltöterkrankheit, Weißhosigkeit oder Stängelfäule genannt). Das knollenbürtige Inokulum dieser Krankheit ist die Hauptursache für den späteren Pilzbefall der Pflanze. Es werden sowohl die Mutterknollen als auch die Tochterknollen vor dem Befall geschützt. Der systemische Wirkstoff Flutolanil besitzt sowohl protektive als auch kurative Eigenschaften und sichert Qualität und Ertrag bei gleichzeitiger sehr guter Kartoffelverträglichkeit.

 

ANWENDUNG

ACKERBAU

Pflanzen/-erzeugnisse:

Kartoffel

Schadorganismus/
Zweckbestimmung:

Rhizoctonia solani

Anwendungsbereich:

Im Lager (Pflanzgutbehandlung)

Anwendungszeitpunkt:

Vor dem Legen

Max. Zahl der
Behandlungen:

In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr:1

Anwendungstechnik:

Spritzen oder Sprühen

Aufwandmenge:

200 ml/t Pflanzgut

Wasseraufwandmenge:

Max. 2,0 bis 3,0 l/t Pflanzgut

Wartezeit:

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

 

 

Pflanzen/-erzeugnisse:

Kartoffel

Schadorganismus/
Zweckbestimmung:

Rhizoctonia solani

Anwendungsbereich:

Freiland

Anwendungszeitpunkt:

Beim Legen (Pflanzgutbehandlung)

Max. Zahl der
Behandlungen:

In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1

Anwendungstechnik:

Spritzen oder Sprühen

Aufwandmenge:

200 ml/t Pflanzgut

Wasseraufwandmenge:

60 bis 80 l/ha

Wartezeit:

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

 

ANWENDUNGSHINWEISE 
MONCUT wird auf die Knollen gesprüht. Nur ein gleichmäßiger Sprühbelag auf der gesamten Knollenoberfläche gewährleistet einen sicheren Schutz. Die Kartoffeln sollten sauber und frei von Bodenresten sein. Eine Vorratsbeizung auch von Pflanzgut, das zum Vorkeimen vorgesehen ist, ist möglich. Auch vorgekeimte Kartoffeln können behandelt werden. Die Beizung erfolgt entweder bei der Aufbereitung des Pflanzgutes im Frühjahr mit den üblichen stationären Geräten im Lagerhaus oder beim Legen der Kartoffeln in der Legemaschine. 
Auf eine entsprechende Qualität des Pflanzgutes, vor allem dessen Keimfähigkeit und Triebkraft, ist zu achten. Das zu behandelnde Pflanzgut muss in einwandfreiem Zustand sein, d. h. frei von Krankheiten und Schädlingen, bakterieller Fäulnis sowie mechanischen und sonstiger Beschädigungen. Diese können sich negativ auf den Auflauf und Pflanzenbestand auswirken, unabhängig von einer nachfolgenden Saatgutbehandlung.

Mischbarkeit
Bei Mischungen ist unbedingt die Gebrauchsanleitung des Mischpartners zu beachten.

Pflanzenverträglichkeit
MONCUT wird nach unseren Kenntnissen in der empfohlenen Aufwandmenge von allen Kartoffelsorten sehr gut vertragen.

Anwendungstechnik


AUSBRINGUNGSTECHNIK
Anwendung im Lager:
MONCUT wird mit 200 ml/t in max. 2-3 l Wasser/t gleichmäßig mit einem ULV*-Gerät auf die Kartoffeln gesprüht. Aus eigenen Erfahrungen kann MONCUT auch unverdünnt ausgebracht werden. Voraussetzung hierfür ist eine geeignete Sprühvorrichtung, die die gleichmäßige Benetzung der Kartoffeloberfläche gewährleistet.

Nach eigenen Erfahrungen hat sich ein MONCUT-Wasser-Verhältnis von 1:1 bis 1:2 (200 ml MONCUT/t + 200 bis 400 ml Wasser/t) bewährt. Eine unverdünnte Ausbringung ist ebenfalls problemlos möglich - wichtig ist die gleichmäßig Benetzung der Kartoffeloberfläche.
An stationären Geräten stehen mit den Geräten "Mafex 80" der Firma Mantis ULV-Sprühgeräte GmbH, Geesthacht/DE, und dem "Rhizo Stop" der Firma Fischer AG, Vevey/CH, zwei Sprühgeräte mit Rotationsdüsen zur Verfügung. Mittels Rollenbänder, die das Drehen der Knollen in einlagiger Schicht bewirken, werden die Pflanzkartoffeln an das auf dem Rollenband montierte und genau eingestellte Sprühgerät herangeführt. Dabei ist auf einen gleichmäßigen, einlagigen Kartoffelstrom zu achten. Die Geräte sind mit einem geeigneten Spritzzelt ausgerüstet, um Abdrift zu vermeiden; das Spritzzelt muss deshalb sorgfältig dem Rollenband angepasst werden.
*Ultra-Low-Volume

Anwendung beim Legen:
MONCUT wird beim Legen auf die (z. B. aus der Becherkette) herabfallenden Knollen gesprüht. Hierzu werden 200 ml MONCUT pro Tonne Pflanzgut in 60-80 l Wasser/ha verdünnt und mittels Vollkegeldüsen auf die in die Furche fallenden Kartoffeln gespritzt. Für die Behandlung im Spritzverfahren beim Legen der Pflanzkartoffeln stehen Anbausätze für umrüstbare Legemaschinen zur Verfügung: Lechler GmbH, Spraying Systems Deutschland GmbH und Agrotop GmbH.

REINIGUNG
Die Beizung mit MONCUT darf nur mit gesäuberten Geräten erfolgen, in denen sich keine Beizmittelreste andere Produkte befinden. Zur Vermeidung von Fehlbeizungen ist das einwandfreie Arbeiten der Geräte ständig zu überwachen.

 

Hersteller:
Belchim Crop Protection

 

Zulassungsinhaber:
Belchim Crop Protection

Belchim Wetter

 

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