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Belchim Crop Protection

Belchim Crop Protection

Mehr Nutzen im Pflanzenschutz

Helmut Schöler

 

Telefon 0171 - 743 35 81
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Aktuelles zur Fungizidstrategie in Kartoffel (15.07.19)

Die gewittrigen Niederschläge bei warmen Temperaturen lassen den Krankheitsdruck in Kartoffeln wieder ansteigen. Dabei gilt es, sowohl auf Krautfäule, als auch auf Alternaria zu achten. Gerade letztere kann als Schwächeparasit nach dem Stress durch Hitze und Trockenheit schnell zu unerwünscht frühem Blattverlust führen.

Nachfolgend einige Entscheidungshilfen für anstehende Fungizidmaßnahmen:

Alternariabetonte Fungizidmaßnahme mit Greening- und Vitalisierungseffekt:
Zu empfehlen bei moderatem Krautfäuledruck, feuchtwarmen Bedingungen, sowie nach oder vor Stressperioden
2,5 kg/ha Valis® M + 0,5 l/ha Narita®

Regenstabile Krautfäulemaßnahme mit Alternariaergänzung bei erhöhtem Krautfäuledruck:
Wichtig bei unbeständiger Witterung vor erwarteten Niederschlägen, Spritabstände eingehalten
0,5 l/ha Ranman® Top + 0,5 l/ha Narita®

Normaler Krautfäuledruck, Spritzabstände eingehalten, unbeständige Witterung, moderater Alternariadruck:
2,0 kg/ha Valis® M + 0,4 l/ha Ranman® Top

Sehr starker Krautfäuledruck, Spritzabstand nicht eingehalten:
0,4 l/ha Ranman® Top + 2,0 l/ha Proxanil® (+ 0,5 l/ha Narita® zur Alternaria-Absicherung)

Stopp-Spritzung bei akutem Krautfäulebefall:
0,5 l/ha Ranman® Top + 2,5 l/ha Proxanil®
Gefolgt von
2,5 kg/ha Valis® M + 0,4 l/ha Shirlan®
Im Abstand von 3-5 Tagen

Hinweis: Denken Sie bei Bedarf auch über eine keimhemmende Maßnahme über das Blatt mit Himalaya® (Maleinsäurehydrizd 600 g/kg) nach. Hierfür wäre in vielen Fällen demnächst der richtige Zeitpunkt.

Für ergänzende betriebsspezifische Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schöler

Wie reagieren auf Trockenlagen? Keimhemmung im Feld und Einsatz von Maleinsäurehydrazid (11.07.19)

Vor kurzem trafen sich im Raum Roth in Mittelfranken einige Kartoffelanbauer zum „Kartoffelstammtisch“, um am Acker über die aktuelle Lage auf den Trockenstandorten zu diskutieren.

Die Trockenheit, vor allem die hohen Temperaturen der letzten Wochen ohne nennenswerten Niederschlag, haben den Kartoffeln auf den sandigen Standorten schwer zu schaffen gemacht. Frühe Sorten beginnen bereits mit der Abreife. Gleichzeitig zeigen manche Bestände kräftiges Grün und Wachstum im Wipfelbereich. Dabei verlieren die Knollen bereits an „Knackigkeit“. Hier ernährt sich das Blattdach bereits aus den Tochterknollen. Festzustellen ist dies, indem man auf die Knollen drückt und diese nachgeben wie ein Gummiball. Dieser Prozess kann zu deutlichen Qualitätsmängeln führen. Spätere Sorten sind zwar überwiegend grün, oft sind die unteren Fiederblätter allerdings abgestorben und das grüne Blattwerk zeigt mehr oder weniger starke Welke/Dürre-Symptome.

 

 

  

 

Im Damm findet sich dann, je nach Sorte, Standort und Wasserversorgung, ein sehr unterschiedliches Bild bei den Knollen. Die Spannbreite geht von sehr geringem Ansatz und kleinen Knollen, über hohen Ansatz mit kleinen Knollen oder sogar teilweise mit einem zweiten Ansatz. Letzterer ist bisweilen auch nur ansatzweise an der Häkchenbildung zu erkennen. Bessere Bestände zeigen einen mittleren Ansatz mit einer ausgewogenen, dem Entwicklungsstand entsprechenden Sortierung und Größe.
Lediglich Beregnungsbestände haben die letzten Wochen sehr gut überstanden und haben einen guten Ansatz mit einer entsprechenden Größe und können bei moderaten Temperaturen und ausreichender Wasserversorgung weiter gute Erträge und Qualitäten produzieren.

Die entscheidenden Fragen sind: wie geht es weiter und was kann getan werden um Erträge und Qualitäten noch zu sichern.

Der wichtigste und entscheidende Faktor ist Wasser in den nächsten Tagen. Kommt es zu den angekündigten Niederschlägen, werden dies die aktuell welken, aber grünen Bestände vermutlich noch gut umsetzen können. Inwieweit das die bereits weit in der Reife befindliche Sorten noch können bleibt abzuwarten.
Bei allen Beständen gilt, dass nach dem Hitze- und Trockenstress ein sehr großes Risiko von unerwünschten Wachstumsprozessen besteht: Kindelbildung, Kettenbildung, Zwiewuchs, Feldkeimung usw. sind fast vorprogrammiert. Manches davon kann bereits zum jetzigen Zeitpunkt beobachtet werden.

Sollten sich die Bestände nach Niederschlägen erholen und ist abzusehen, dass das Blattdach noch drei (besser fünf) Wochen und mehr grün und assimilationsfähig bleibt, wäre bei einer entsprechenden Größe der Knollen der ideale Zeitpunkt, um eine Keimhemmung über das Blatt mit Himalaya® (Wirkstoff: Maleinsäurehydrazid) durchzuführen.

Nachfolgend die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Anwendung des Wirkstoffes Maleinsäurehydrazid

Der Wirkstoff Maleinsäurehydrazid stoppt die Zellteilung, nicht jedoch das Zellwachstum. Zum optimalen Behandlungszeitpunkt wird die Lagerfähigkeit des Erntegutes verbessert. Dabei bleibt der Knollenertrag stabil! Als Nebeneffekt vermindert Maleinsäure die Neigung zum Zwiewuchs/Kindel- und Kettenbildung. Dadurch wird die Qualität des Erntegutes stabilisiert und Durchwuchskartoffeln in der Folgekultur kann bei richtigem Einsatz entgegengewirkt werden.

Für eine erfolgreiche Anwendung von Himalaya® (600 g/kg Maleinsäurehydrazid) sind folgende Parameter zu beachten:

1. Knollengröße und evtl. bereits vorhandene Keime an Tochterknollen:
• Voraussetzungen sind Knollendurchmesser von mind. 25-30 mm bei kleinfallenden und 35-40 mm bei großfallenden Sorten oder Keimlängen aus den Tochterknollen von 5mm bis max. 10 mm

2. Rechtzeitiger Einsatz:
• Die Anwendung sollte so früh wie möglich erfolgen, sobald ca. 80% der Knollen einen Durchmesser von mehr als 25 bzw. 35 mm erreicht haben. Praxiserfahrungen zeigen bei Maßnahmen bis Mitte (Ende) Juli die höchsten Wirkungsgrade
• Himalaya® ist bis spätestens 5 Wochen vor der natürlichen Abreife oder Sikkation einzusetzen

3. Passende Einsatzbedingungen:
• Anwendung auf grüne, vitale Bestände
• Keine Anwendung in Trockenphasen und bei Temperaturen über 25°C

4. Ausbringung:
• Die Wasseraufwandmenge von 500 l/ha beachten
• Himalaya® solo oder ggf. in Kombination mit Ranman® Top ausgebringen
• Die Mischung mit weiteren Pflanzenschutzmitteln oder Düngern wird nicht empfohlen

Produktsteckbrief Himalaya®:
Wirkstoff: 600 g/ha Maleinsäurehydrazid
Formulierung: Wasserlösliches Granulat (SG)
Gebinde: 5 kg / 20 kg
Aufwandmenge: 5 kg/ha in Kartoffeln (ausgenommen Pflanzkartoffel), 4,0 kg/ha in Speisezwiebel
Anwendungstermin: Kartoffel 3 - 5 Wochen, Zwiebel 7 - 14 Tage vor der Ernte
Wartezeit: Kartoffel: 21 Tage, Zwiebel: 7 Tage

Bleibt am Ende noch die fungizide Absicherung:
Der Fungizidschutz muss natürlich lückenlos aufrechterhalten werden, wobei derzeit eher Alternaria und eine Vitalisierung im Vordergrund stehen, um die Bestände möglichst fit zu halten. Aktuell wäre Valis® M mit 2,5 kg/ha das Mittel der Wahl. Je nachdem, wie sich aber der Witterungs- und Infektionsverlauf weiterentwickeln, muss die Strategie selbstverständlich beispielsweise durch Zumischung von Shirlan® oder Ranman® Top angepasst werden. In einer starken Alternariasituation wäre auch Narita® eine Option als Partner. Sollte Kurativleistung erforderlich werden, steht der bewährte Ranman®Top-Proxanil®-Pack zur Verfügung.

Für weitere betriebsspezifische Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße aus Mittelfranken

Helmut Schöler

Aktuelles zur Fungizidstrategie in Kartoffel (01.07.19)

Derzeit ist wieder einmal keine einheitliche, flächendeckende Fungizidempfehlung für die Kartoffel möglich. Zwar haben in den meisten Regionen in den letzten beiden Wochen Hitze und Trockenheit vorgeherrscht, trotzdem kam es aber regional zu Gewittern mit nennenswerten Niederschlägen oder sogar Unwettern mit Hagelschlag. In dieser Situation gilt es nicht nur die Krautfäuleentwicklung sondern vor allem auch die Alternaria-Bekämpfung im Blick zu haben.

Nachfolgend daher einige Hinweise, wie Sie Ihre Fungizidstrategie richtig und konsequent gestalten können.

Folgespritzungen bei moderatem Krautfäuledruck, Hitze- und Trockenstress sowie erhöhtem Alternariarisiko
Hier sollte auf einen lückenlosen Krautfäuleschutz geachtet werden und gleichzeitig über den Wirkstoff Valifenalate im Valis® M die Pflanzen vitalisiert werden. Dies bewirkt zusammen mit dem hohen Mancozeb-Anteil einen sehr guten Alternariaschutz.

Valis®M 2,5 kg/ha (Valifenalate 60 g/kg + Mancozeb 600 g/kg)

  • Valifenalate sorgt für vorbeugenden Schutz mit kurativen Effekten durch seine translaminaren bzw. teilsystemischen Eigenschaften gegen Krautfäule
  • Gleichzeitig werden die Pflanzenabwehrkräfte gegen allgemeinen Stress gestärkt, insbesondere auch gegen Trockenstress!
  • Sehr hohe Mancozebmenge (1.500 g/ha) mit sehr guter Nebenwirkung auf Alternaria und zur Vitalisierung

 

Folgespritzungen bei starkem Krautfäuledruck und sehr hohem Alternariarisiko
Dies trifft vor allem bei Beregnungsbeständen oder wenn in der Region bereits Krautfäule aufgetreten ist.

 

0,5 l/ha Ranman®Top + 0,5 l/ha Narita®

 

Folgespritzungen mit Spritzabständen von mehr als 14 Tagen und hohem Alternariadruck
Hier sollte eine Tankmischung mit einem Kurativpartner in Form eines cymoxanil-haltigen Produktes zum Einsatz kommen. Z.B.

 

0,5 l/ha Ranman®Top + 2,0 l/ha Proxanil® 0,5 l/ha Narita®
oder
0,5 l/ha Ranman®Top + 0,5 l/ha Cymbal®flow + 0,5 l/ha Narita®

 

Wichtig:
Bei hagelgeschädigten Beständen sollte in jedem Falle ein Sporizid wie Ranman® Top oder Shirlan® beigemischt werden.

Für weitere betriebsspezifische Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße aus Mittelfranken

Helmut Schöler

 

Veranstaltungshinweis des Landwirtschaftlichen Beratungsdienstes Kartoffelanbau Heilbronn e.V.

„Großen Sortenversuch Kartoffeln 2019“

Der Landwirtschaftliche Beratungsdienst Kartoffelanbau Heilbronn e.V. möchte Sie in diesem Jahr wieder herzlich zum „Großen Sortenversuch Kartoffeln 2019“ nach Leingarten einladen. Beginn ist am 11.07.2019 um 9.00 Uhr an der Maschinenhalle von Herrn Bernd Rampmeier (Vorderes Hessenfeld, Leingarten) an der Landstraße (L1105) von Leingarten nach Kirchhausen.
Enden wird die Veranstaltung um ca. 13.30 Uhr mit einem Marktreferat.
An diesem Tag dreht sich alles rund um den integrierten und ökologischen Anbau der Kartoffel. Es werden über 45 ausgewählte Kartoffelsorten präsentiert. Es gibt Beratungen und Führungen zu den Themen Sorten, Beizung, Drahtwurm, Krautfäule, Abreife/Sikkation sowie verschiedene Bewässerungssysteme, Bodenbearbeitung, Lagerbau, Düngung und mehr.
Der Ortsverein Leingarten sorgt wie immer für den Verkehrsfluss, die Logistik und Verpflegung.
Wir würden uns sehr freuen Sie wieder vor Ort begrüßen zu können!

Weitere Informationen unter
Beratungsdienst Kartoffelanbau HN eV
Lerchenstr. 40
74072 Heilbronn

Mark Mitschke: Tele.: 07131/9947366 Mobil: 0172/7105174
Annaleen Kurfess: Tele.: 07131/9947323 Mobil: 0174/2395823
Heiko Höllmüller : Tele.: 07131/9947323 Mobil:0173/5224781
Kartoffelberatung: Fax: 07131/9947331 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.kartoffelberatungsdienst.de

Aktuelles zur Kartoffel in Franken und Nord-Württemberg (04.06.19)

In meinem Arbeitsgebiet zeigen sich die Kartoffelbestände dieses Jahr in der Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurück, was aber als eher normaler Entwicklungsstand einzustufen ist.
Die Entwicklung ist regional wie immer sehr unterschiedlich: Während im Raum Heilbronn die ersten Folienkartoffeln bereits seit Mitte Mai gerodet werden, erblicken viele „Normalbestände“ in Franken gerade erst das Licht der Welt. Daher ist eine pauschale Anbau- und Pflanzenschutzempfehlung, die für alle Regionen Gültigkeit hat, schier unmöglich.

   

Alles KW 22: links in Mittelfranken beim Durchstoßen und rechts im Raum Heilbronn

 

Was aber generell festzustellen ist:

  • Die Kartoffeln beginnen sehr früh mit dem Ansatz, haben häufig sehr viele Stängel und Häkchen gebildet bei gleichzeitig verhaltenem Blattansatz. Diese Diskrepanz zwischen oberirdischer und unterirdischer Entwicklung ist eine Folge des relativ hohen physiologischen Alters des Pfanzgutes. Man merkt den Pflanzen an, unter welchem (Trocken- und Hitze-)Stress das Pflanzgut in 2018 aufgewachsen ist. Die Kartoffel will überleben und versuch möglichst schnell ihren „Nachwuchs“ in großer Zahl über die Runden zu bringen.
  • Nach den doch in manchen Regionen intensiven Niederschlägen im Mai, ist im Süd-Westen der Republik bereits erste Krautfäule aufgetreten. Entsprechend wichtig ist die richtige Strategie in der Krautfäulebekämpfung. Pflicht ist der Spritzstart mit systemischen Wirkstoffen (s. weiter unten).
  • Ebenfalls als Ausdruck gestresster Pflanzen kann ein häufig zu findender Alternariabefall gewertet werden. Ungewöhnlich früh; gesehen im Raum Heilbronn. Hier unbedingt auf einen entsprechenden Alternariaschutz in der Fungizidstrategie achten, wenn die Bestände noch länger wachsen sollen. Dies gilt vor allem bei vorhandenen oder erwarteten Stressperioden (Hitze, Trockenheit)
  • Nachdem in diesem Jahr keine insektizide Beizung möglich war, sind auch die Insekten wieder ein Thema. Erste Käfer wurden bereits gefunden, aber auch Blattläuse: Hier sind v.a. einzelne Unkrautpflanzen im Bestand, wie z.B. Gänsefuß oder Kamille, hervorragende Zeigerpflanzen, auf die man achten sollte. Vor allem herumkrabbelnde Marienkäfer sind ein sicheres Indiz, dass man sich die Bestände näher anschauen sollte. Spielen ausschließlich Blattläuse eine Rolle, so ist, gerade bei höheren Temperaturen, Teppeki® das Mittel der Wahl wegen seiner nützlingsschonenden Wirkung.

 

Marienkäfer, der sich um die Blattläuse kümmert, die massiv eine Kamille befallen haben. Gefunden aktuell auf einer Kamille am Vorgewende eines Kartoffelackers.

 

 

 

 

 

 

 

Empfehlungen zur Fungizidstrategie

1. Startspritzung: Krautfäulefreier Bestand
Waren die Bestände wassergesättigt, d.h. nicht befahrbar, unbedingt systemische Startspritzung durchführen, andernfalls spätestens vor Reihenschluss, damit die Stängelbasis getroffen wird:

Proxanil® Extra = 2,0 l/ha Proxanil® + 0,4 l/ha Winby®

2. Folgespritzung: Krautfäulefreie Bestände
Hoher Druck, kritische Bedingungen

Ranman® TOP – Proxanil® Pack = 0,4 l/ha Ranman® TOP + 2,0 l/ha Proxanil®

Geringer Druck, Trocken- und Hitzephasen, bestehendes Alternariarisiko:

2,5 kg/ha Valis®M
Schutz vor Krautfäule und Alternaria
Vitalisierung der Bestände!

Bei Bedarf auch an einen angepassten Insektizideinsatz denken!

Für weitere regionale Empfehlungen stehe ich Ihnen, wie gehabt, gerne telefonisch oder persönlich zur Verfügung.

Auf ein gutes Kartoffeljahr!

Viele Grüße
Ihr Belchim-Ansprechpartner

Helmut Schöler

Rechtzeitiger Spritzstart in Kartoffeln

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Kartoffelbestände im Süden Deutschlands befinden sich, je nach Pflanztermin und Reifezeit, in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Das sonnige und warme Wetter über Ostern trieb das Wachstum der Bestände schnell voran. Bei nahezu allen Frühkartoffelbeständen in Baden-Württemberg wurde schon vor den Feiertagen die Folie sowie das Flies abgenommen - einige Bestände stehen kurz vor Reihenschluss. Nach den gefallenen Niederschlägen der letzten Tage gilt es jetzt, die Bestände im Auge zu behalten.

Um eine Primärinfektion durch Phytophthora infestans vorzubeugen, sollten Sie vor allem am Anfang für einen zuverlässigen Schutz sorgen! Denken Sie auch in Beregnungsbeständen und unter Flies an einen rechtzeitigen Spritzstart. Starten Sie bald mit der ersten fungiziden Maßnahme, um möglichst vor Reihenschluss auch die Stängelbasis zu erreichen.

Für die Start- und Folgespritzung bei dem momentan raschen Blattneuzuwachs empfehle ich:

Proxanil Extra

Aufwandmenge: 2,0 l/ha Proxanil + 0,4 l/ha Winby

  • Wirkt stark kurativ durch die einzigartige Kombination von Propamocarb mit Cymoxanil und bekämpft so auch die noch nicht sichtbaren Infektionen in Ihren Beständen
  • Verhindert knollenbürtigen Stängelbefall durch schnelle Aufnahme und Verteilung in der Pflanze
  • Systemischer Schutz des Blattzuwachses
  • Abtötung der hinzufliegenden Sporten durch Kontaktwirkstoff
  • Wahlweise kann Proxanil® Extra bei Bedarf auch mit einem Mancozeb‑haltigen Produkt oder einem Alternaria-Spezialprodukt gemischt werden.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schöler

Mit Proman blitzsauber in die Saison starten (23.04.19)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

sobald die Kartoffelpflanzung erfolgt ist, steht bei stabilen und abgesetzten Dämmen die Unkrautbekämpfung im Vorauflauf an erster Stelle. Diese Maßnahme ist sicherer in der Unkrautwirkung und kulturverträglicher als reine Nachauflaufbehandlungen. Mit unserem Multi-Flex Herbizid Proman® steht Ihnen eine starke und breite Unkrautlösung für den Vorauflauf zur Verfügung.

 

Proman®

 

  • Breites Wirkungsspektrum
  • Flexibel kombinierbar mit vielen Mischpartnern
  • Verträglich in allen Kartoffelsorten, auch in metribuzinempfindlichen
  • Flexibel einsetzbar bis kurz vor dem Durchstoßen (kvD)

 

Meine Empfehlung:

 

Im Vorauflauf bei einer sehr breiten Verunkrautung inkl. Knötericharten, Melde/Gänsefuß und Nachtschatten:

 

2,0 l/ha Proman® + 1,0 l/ha Metric®

 

Im Vorauflauf bei einer breiten Mischverunkrautung, incl.Knötericharten (metribuzinfrei):

 

2,5 l/ha Proman® + 2,5 l/ha Bandur®

 

Bis kvD der Kartoffeln bei normaler Mischverunkrautung inkl. Klette (metribuzinfrei):

 

             2-2,5 l/ha Proman® + 3,0 l/ha Prosulfocarb

 

Bei bereits aufgelaufenen Unkräutern empfehlen wir die Zugabe von

          0,4 l/ha Quickdown® + 1 l/ha Toil®.

 

Regionale Empfehlungen zum Kartoffelanbau finden Sie auch unter: www.belchim-agro.de/kartoffel

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Belchim Berater

Helmut Schöler

Belchim Wetter

 

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