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Belchim Crop Protection

Belchim Crop Protection

Mehr Nutzen im Pflanzenschutz

N.N.

 

 

 

 

(28.06.18) Worauf Sie jetzt achten müssen

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die derzeitigen Witterungsbedingungen gehen mit einer erhöhten Stressbelastung der Kartoffel  

einher und fördern somit einen möglichen Befall mit der Dürrfleckenkrankheit (Alternaria). Im Einzelnen sind es vor allem folgende Faktoren:  

 

  • Wassermangel,
  • große Temperaturschwankungen (Tag/Nacht oder Wetterumstellungen)
  • kaltes Beregnungswasser
  • Nährstoffmangel (auch verursacht durch einen Wassermangel).

 

Und es gilt: Je früher eine Krankheit in der Vegetation auftritt, desto höher sind die möglichen Ertragsverluste.

Um diesen Verlusten in Kartoffeln aller Nutzungsrichtungen vorzubeugen, ist eine Bekämpfung gegen Alternaria unbedingt notwendig.

 

Das Fungizid Narita®  (250 g/l Difenoconazol/0,5 l/ha) ist

 

  • Ein Ideales und flexibel einsetzbares Zumischprodukt (ab BBCH 65)
  • Wirksam gegen beide Alternaria-Arten (A. solani und A. alternata)
  • Ein wichtiger Baustein im Resistenzmanagement (Alternative zu Strobilurinen und Carboxamiden)
  • Protektiv und bis zu einem gewissen Grad auch kurativ wirksam
  • Wird lokalsystemisch in der Pflanze verteilt

 

Bei geringem bis mittleren Krautfäuledruck wird als Folgespritzung Valis® M (2,5 kg/ha) empfohlen. Es   

  • Enthält die Wirkstoffe Valifenalate (60 g/kg, teilsystemisch/translaminar) und Mancozeb (600 g/kg – sehr hohe Aufladung! - Kontaktwirkung)
  • Bekämpft Kraut- und Knollenfäule sowie als Nebeneffekt nach eigenen Erfahrungen  Alternaria
  • Ist hervorragend wasserlöslich
  • Darf bis zu 3x in der Vegetation angewendet werden,
  • Problemlos mischbar

Aktuelles zu Krautfäule und Alternaria

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Spritzstart gegen Phytophthora wurde in weiten Teilen Deutschlands ausgerufen. Die Niederschlagsverteilung ist jedoch regional sehr unterschiedlich. In vielen Gebieten unterliegen die Kartoffeln einem hohen Phytophthora und Alternaria Druck sowie Trockenstress.

Halten Sie daher den Krautfäuleschutz aufrecht, geben Sie den Beständen eine zusätzliche Absicherung gegen Alternaria und machen Sie Ihre Kartoffeln fit gegen allgemeine Stressfaktoren.

Die Kombination von Valis® M und unserem neuen Alternaria-Fungizid Narita® bietet den optimalen Schutz für Ihre Kartoffeln

 

Meine Empfehlung:

2,5 kg/ha Valis® M 

0,5 l/ha Narita®         

(Valifenalate 60g/kg + Mancozeb 600g/kg)        

(Difenoconazol 250 g/l)

 

 

  • Sicherer Schutz gegen Krautfäule                      
  • Wirksam gegen beide Alternariaarten  (A. solani und A. alternata)

 

  • Hohe Regenfestigkeit                                  
  • Gute Dauerwirkung

 

  • Greening-Effekt                                                     
  • Protektiv und Kurativ

 

  • Vitalisierung bei Hitze und Trockenstress
  • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement
    (Alternative zu Strobilurinen und Carboxamiden)

(15.05.2018) Sicherer Spritzstart in Kartoffeln

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

nach teilweise sehr regionalen Gewitterschauern denken Sie daran, den Spritzstart für Ihre Bestände rechtzeitig einzuleiten!

Um die Stängelbasis zu erreichen, sollte die Erstbehandlung auf jeden Fall vor Reihenschluss erfolgen!

 

 

Proxanil® Extra

Aufwandmenge 2,0 l/ha Proxanil® + 0,4 l/ha Winby®

 

 

Wirkt stark kurativ durch die einzigartige Kombination von Propamocarb mit Cymoxanil und bekämpft so auch die noch nicht sichtbaren Infektionen in Ihren Beständen

Verhindert knollenbürtigen Stängelbefall durch schnelle Aufnahme und Verteilung in der Pflanze

Systemischer Schutz des Blattzuwachses

Sporenflug wird durch Kontaktwirkstoff zusätzlich abgetötet

 

Daher ist meine Empfehlung für die Start- und Folgespritzung:

 

 

 Wahlweise kann Proxanil® Extra bei Bedarf auch mit einem Mancozeb-haltigen Produkt gemischt werden.

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

(25.04.2018) Mit Proman® blitzsauber in die Saison starten

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Kartoffelpflanzung ist in vollem Gange bzw. in großen Teilen bereits abgeschlossen. Aus diesem Grund sollte jetzt über die Herbizidstrategie nachgedacht werden. Bei stabilen abgesetzten Dämmen steht die Unkrautbekämpfung im Vorauflauf an erster Stelle. Diese Maßnahme ist sicherer in der Unkrautwirkung und kulturverträglicher als reine Nachauflaufbehandlungen. Mit dieser Strategie ersparen Sie sich eine oftmals notwendige Nachbehandlung und vermeiden somit Arbeitsspitzen.
Mit unserem Multi-Flex Herbizid Proman® steht Ihnen eine starke und breite Unkrautlösung für den Vorauflauf zur Verfügung. Proman® besticht durch seine außerordentliche Kulturverträglichkeit bei gleichzeitig starker Dauerwirkung. Mit dem neuen Wirkstoff Metobromuron wird auch Metribuzin-resistenter Gänsefuß bekämpft. Seit 2017 darf Proman® in allen Reifegruppen angewendet werden.
Als perfekter Mischpartner in Metribuzin-unempfindlichen Sorten hat sich in unseren Versuchen Metric® herauskristallisiert. Dabei haben Sie im Frühjahr bezüglich des Wirkstoffes Clomazone lediglich die Auflage, die behandelten Flächen 4 Wochen lang im Umkreis von 100 m auf mögliche Abdrift zu kontrollieren (NT 149) und die für den Behandlungstag vorhergesagten Tageshöchsttemperaturen zu beachten (NT 127). Durch die 2018 erfolgte Preisanpassung von Metric® überzeugt dieses Produkt zusätzlich!
Die Tankmischung von 2 l/ha Proman® mit 1 l/ha Metric® besticht hier mit bester Dauerleistung. Lokal spielt in Speise- und Verarbeitungskartoffeln auch der Stechapfel (Datura stramonium) eine zunehmende Rolle. Dieser muss bei Auftreten mit erhöhtem Arbeitsaufwand per Hand beseitigt werden. Mit der empfohlenen Tankmischung haben Sie eine hervorragende Leistung gegen dieses Unkraut.
Einige Tankmischungsvarianten und deren Leistungsfähigkeit bezüglich der Hauptunkrautarten entnehmen Sie Tabelle 1.
Des Weiteren stellt Ihnen in diesem Jahr die Belchim das Produkt Quickdown® zur Verfügung. Bei bereits aufgelaufenen Unkräutern empfehlen wir die Zugabe von 0,4 l/ha Quickdown® + 1 l/ha Toil®.

Tabelle 1: Wirkungsgrade in % von unterschiedlichen VA-Herbizidmischungen.

 

 

 

Meine Empfehlung:

Im Vorauflauf bei einer sehr breiten Verunkrautung inkl. Knötericharten, Melde/Gänsefuß und Nachtschatten mit sehr guter Dauerleistung:
2,0 l/ha Proman® + 1,0 l/ha Metric®

Bis kvD der Kartoffeln bei normaler Mischverunkrautung inkl. Klette auch in metribuzin-empfindlichen Sorten:
2,0 l/ha Proman® + 3,0 l/ha Prosulfocarb
Diese Tankmischung sollte im All-in-one-Pflanzverfahren bei bereits aufgelaufen Unkräutern (Keimblattstadium und weiter) mit 0,4 l/ha Quickdown® + 1 l/ha Toil® ergänzt werden.

 

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Pflanzsaison 2018 - Worauf kommt es zum Saisonstart an (16.03)

Auf Pflanzgut achten

Sowohl bei Z-Pflanzgut, aber besonders bei einigen Eigenvermehrungen findet man schon jetzt in den Vorkeimkisten problematische Partien . Es sind nicht direkt Krankheiten ersichtlich, aber eine sehr langsame, unregelmäßige oder gar keine Keimung ist zu beobachten. Ursache ist verminderte Vitalität des Pflanzgutes die auf vorherigen Stress zur Ernte, bei der Lagerung oder beim Transport zurückzuführen ist.

Die gestressten Pflanzgutbestände, die kalten und wassergesättigten Böden verstärken dieses Jahr die generelle Anfälligkeit der Kartoffel in ihrer Jugendphase. Die Beize der Mutterknollen wird dadurch wieder zu einer der wirtschaftlichsten Maßnahmen im Kartoffelanbau, unabhängig von der Verwertungsrichtung.

Unter den Kartoffelbeizen sticht Moncut® mit der geringsten Aufwandmenge und der längsten Wirkungsdauer hervor. Mit:                                

0,5 l/ ha MONCUT® 460 SC 

 

sichern Sie den zügigen Auflauf Ihrer Kartoffeln.
Moncut® wirkt effektiv gegen Rhizoctonia. So bleiben Mutter- und Tochterknollen geschützt. Zudem besitzt Moncut® eine ausgeprägte Nebenwirkung auf Silberschorf. Die Pflanzen bilden vitalere Wurzeln und können durch eine ideale Vegetationsdauer beste Erträge generieren. Denn, nur vitale, gesunde Bestände können ihr volles Ertragspotential ausschöpfen.

Auf Standorten mit höherer Rhizoctonia Gefahr (frühere Befallsflächen, enge Fruchtfolge, kalte sich langsam erwärmende Standorte) hilft SanaTerra® zusätzlich den Befallsdruck zu mindern. Dies geschieht durch den in SanaTerra® darin enthaltenen Bacillus amyloliquefaciens. Hoch konzentriert produziert es ein im Boden natürlich vorkommendes Peptid, dass Rhizoctonia abtötet.

Maßnahmen um die Pflanzungen zu verbessern:

  • Arbeitsverfahren: In der Regel befürworte ich das All-in-One Verfahren aber die Bedingungen müssen stimmen. Gerade bei trägen Sorten ist das im Frühjahr nicht immer der Fall. Das Geteilte Verfahren führt zu einer schnelleren Erwärmung des Damms.
  • Grundbodenbearbeitung: Ist der Boden noch nicht richtig abgetrocknet, dann sollte das Pflanzen verschoben werden. Für eine Grundbodenbearbeitung darf es auch im Bereich 20 – 30 cm Tiefe nicht schmieren. Wenn es abgetrocknet ist, hat der Pflug auf leichteren Standorten einen leichten Vorteil gegenüber der Mulchsaat, wenn es um die Erwärmung geht.
  • Saatbettbereitung: Schmale, spitze Schare (Zinkenrotor oder auf leichten Standorten Federzinkenegge) haben gegenüber der Kreiselegge Vorteile. Bei Überfahrten mit Breitreifen zur Bestellung sollten Sie danach wieder ausreichend tief lockern.
  • Düngung: Durch eine gezielte P-Gabe, können Sie die Jugendentwicklung in kalten Frühjahren fördern.

 

In Kürze erhalten Sie hier weitere nützliche Informationen damit auch die Kartoffelsaison 2018 erfolgreich verläuft.

 

Gutes Gelingen und bis bald

Belchim Wetter

 

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