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Belchim Crop Protection

Belchim Crop Protection

Mehr Nutzen im Pflanzenschutz

Stefan Hahnel

 

Telefon 0170 - 572 38 77
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Einladung Kartoffelfeldtag 2019 (15.08.19)

Zum Kartoffelfeldtag laden
Belchim Crop Protection und Fangmeier Agrarhandel ein

22. August 2019
10:00 – 15:00 Uhr
Lembruch – Graftlage
Vossen Bruchhof

 

Auf den Versuchsflächen zeigen wir Ihnen:

  • Umfangreiche Sortendemonstrationen aus unserem Chipssortiment
  • Herbizidversuch in Zusammenarbeit mit der LWK, Bezirksstelle Nienburg 
  • Fungizidversuche zur Bekämpfung der Phytophthora
  • Chemische Sikkationsvarianten
  • Mechanische Sikkationsvarianten - Dr. Rolf Peters, PotatoConsult UG
  • Demonstration verschiedener Zwischenfrüchte durch die Saaten-Union

 

Sie sind herzlich eingeladen sich mit unseren Fachleuten und Beratern auszu-tauschen. Wir hoffen Ihnen interessante Aspekte für einen erfolgreichen Kartoffelanbau bieten zu können. Für Ihr leibliches Wohl sorgen wir vor Ort.

 

Ihre Ansprechpartner:
Stefan Hahnel – Belchim Crop Protection – Tel.: 0170 – 572 3877
Bert Boer – Fangmeier Agrarhandel – Tel.: 0171 – 991 2894
Mario Dolge – Fangmeier Agrarhandel – Tel.: 0175 – 294 3427
Dirk Diering – Fangmeier Agrarhandel – Tel.: 0175 – 436 3804
Arne Klenke – Fangmeier Agrarhandel – Tel.: 0160 - 90932935
Matthias Wiegrefe – Fangmeier Agrarhandel – Tel.: 0175 – 4363 801

Das Versuchsfeld ist über die B 51 zu erreichen und liegt ca. 8 km außerhalb von Diepholz (ab Kreisel B 51/B 69 Aral). Die Straße Vossen Bruchhof zweigt direkt von der B 51 ab.

Qualitätssicherung Ihrer Kartoffeln (09.08.19)

Wenn es um die Qualitätssicherung von Kartoffeln geht, muss über die Abschluss-Spritzung(en) und die Sikkation (Kraut- und Stängelabtötung) gesprochen werden. Wie so vieles in diesem Jahr, gestaltet sich auch der Abschluß der Kartoffelerzeugung im Feld schwierig. Unbestritten ist aber, dass zum Schutz des Erntegutes Abschlussbehandlungen mit einem Sporizid durchgeführt werden sollten. Deshalb achten Sie auch bei dieser Witterung auf den Knollenschutz. Auch bei vermeintlich geringem Sporendruck macht die Zumischung eines sporiziden Fungizids in den Abschlußspritzungen bzw. zur Sikkation Sinn, um zum Schutz vor Braunfäule die Lagerqualität zu sichern. Hierzu hat Ranman® TOP immer seine besondere Kraut- und Braunfäule Wirkung nachgewiesen.

Bedeutung des Knollenschutzes:

  • Die Lebensfähigkeit der Sporen beträgt bis zu 12 Wochen
  • Deshalb: Knollenschutz unter allen Witterungsbedingungen in der Abreife
  • Phytophthorabefall am Ende der Saison ist besonders gefährlich für die Lagerqualität

 

Meine Empehlung:

Einsatz von Ranman® TOP in den letzten 1–3 Behandlungen

 

0,5 l/ha Ranman® TOP

Ihre Vorteile:

  • Dauerhafter Blatt- und Knollenschutz
  • Geringe Wasseraufwandmenge durchoptimale Blattbenetzung
  • Hervorragende sporizide Wirkun
  • Schnelle und sehr gute Regenfestigkeit

 

Ziele der Sikkation sind:

  • Ernteerleichterung durch die Krautbeseitigung
  • Schalenfestigkeit (insbesondere bei Lagerware)
  • Verhinderung des Wiederaustriebs
  • Positiver Einfluss auf verschiedene Qulitätsparameter: Stärkegehalt, Reduzierung von Nabelendnekrosen und Gefäßbündelverbräunungen

 

Bei der Sikkation werden verschiedene Vorgehensweisen unterschieden:

1. Chemische Blattdachöffnung (derzeit noch mit Deiquat-Produkten) und anschließende Wiederaustriebskontrolle am Stängel mit Quickdown

2. Mechanische Blattdachöffnung und anschließende Wiederaustriebskontrolle am Stängel mit Quickdown

3. Schonende Blattdachöffnung in Welkephasen mit anschließender Wieder-austriebskontrolle durch den zweimaligen Einsatz von Quickdown

 

Ist die Entscheidung für die Abreifeeinleitung zur Ernte gefallen, sollte ein späterer Wiederaustrieb im Blattbereich unbedingt vermieden werden. Solange die Stängel wieder austreiben, erfolgt keine vollständige Ausreife der Knollen. Nach dem Öffnen der Bestände empfehle ich:

 

Quickdown® (+Toil) 0,8 (+2,0) l/ha

  • Ernteerleichterung und Förderung der Schalenfestigkeit
  • Absicherung der Knollenqualität
  • Gute Blattwirkung innerhalb einer Strategie zur Krautminderung
  • Minimierung des Wiederaustriebs am Stängel

 

Anwendungshinweise für die Anwendungsgebiete von Quickdown:

1. Einmalige Anwendung 1 – 2 Tage nach dem Krautschlagen

2. Einmalige Anwendung 5 – 7 Tage nach dem Einsatz von Deiquat

3. Zweimalige Anwendung ab BBCH 91 zur schonenden Krautabtötung (ausgenommen Pflanzkartoffeln)

Für eine optimale Wirkung ist zu beachten, dass die Behandlung am besten vormittags oder aber bei „hellem“ Wetter mit mindestens fünf Stunden Tageslicht durchgeführt wird. Ebenfalls wichtig ist eine optimale Benetzung aller (oberirdisch) vorhandenen Pflanzenteile durch die Wasseraufwandmenge (300 600 l/ha). Wurde das Blätterdach zuvor mechanisch geöffnet, sollten noch Reststängellängen von ca. 20 cm vorhanden sein, um eine ausreichende Wirkstoffaufnahme zu gewährleisten.

Tipp: Zur besseren Verteilung des Spitzbelages auf Blatt und Stängel sollte Quickdown® (+Toil) mit Ranman® TOP gemischt werden.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen 

Stefan Hahnel

Valis M – Die Sonnencreme für Ihre Kartoffeln (18.07.19)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der nächsten Woche werden wieder Temperaturen um die 30°C und darüber erwartet. Das stresst Ihre Kartoffelbestände.
Schützen Sie Ihre Kartoffeln mit Valis® M!

Valis® M wirkt mit seinen beiden Wirkstoffen Valifenalate und Mancozeb wie eine Sonnencreme für Ihre Kartoffeln. Der Wirkstoff Valifenalate stärkt die pflanzeneigenen Abwehrkräfte und die Hitzetoleranz der Kartoffel. In vielen wichtigen Anbauregionen gibt es bereits sehr gute Erfahrungen durch den Einsatz von Valis® M in vergleichbaren Situationen.

 

Valis® M – Mit der 3-fach Power gegen Kraut- und Knollenfäule

  • Hohe Wirkstoffpräsenz mit Zusatzleistung auf Alternaria
  • Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte
  • Vitalisierungseffekt

 

Meine Empfehlung:
2,5 kg/ha Valis® M (60 g/kg Valifenalate + 600 g/kg Mancozeb)

 

Tipp: Zur gleichzeitigen Alternaria-Bekämpfung empfehle ich Ihnen die Kombination mit Narita®
2,0 kg/ha Valis® M + 0,5 l/ha Narita® (250 g/l Difenoconazol)

  • Sichere Wirkung auf beide Alternaria-Arten (Alternaria solani + alternata)
  • Flexibel einsetzbares Zumischprodukt
  • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement (als Alternative zu Wirkstoffen aus der Gruppe der Strobilurine und Carboxamide)

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Stefan Hahnel

Keimhemmung und Qualitätssicherung auf dem Feld! (08.07.19)

Sehr geehrte Kartoffelexperten,

die Wachstumsbedingungen für die Kartoffeln sind denen des letzten Jahres sehr ähnlich. Die Trockenheit beschäftigt uns in vielen Anbauregionen. Flächen ohne Beregnung leiden massiv. Der Juli präsentiert sich im Gegensatz zum Vorjahr als ausgesprochen kühl. Das mildert das Problem mit der Trockenheit nur geringfügig, hilft aber beim Einsatz von Himalaya®. Der Wirkstoff im Himalaya®, die Maleinsäure, dringt nur bei Temperaturen unter 25°C und in nicht gestresste Kartoffelbestände optimal ein.
Die überhitzten und physiologisch gealterten Kartoffeln zeigten sich im letzten Jahr zur Einlagerung als sehr keimfreudig. Das hatte einen intensiven Einsatz von Keimhemmungsmitteln im Lager sowie Masse- und Qualitätsverluste zur Folge. Beugen Sie diesen Problemen vor. Beginnen Sie die Keimhemmung im Feld mit Himalaya®, sobald die Bedingungen es zulassen.

 

Produktvorteile Himalaya®:
- Keimhemmung bereits auf dem Feld (Arbeitsersparnis)
- Kein Risik für Schalenbrand durch Maßnahmen in der Wundheilung
- Verminderte Neigung zur Innenkeimung und Zwiewuchs
- Verhindert den Durchwuchs von Karotffeln in Flgekulturen

 

Einsatzempfehlung Himalaya®
Kultur: 1 Anwendung in Konsumkartoffeln (ausgenommen Pflanzgut)
Aufwandmenge: 5 kg/ha in 350 - 500 l Wasser/ha
Einsatzzeitpunkt: bis BBCH 91; 5 Wochen vor der Sikkation; 3 Wochen vor beginnender Abreife
Wartezeit: 21 Tage
Bedingungen: Bei knapper Bodenfeuchte und Temperaturen über 25°C die Anwendung in den frühen Morgen der besser in den späten Abend verlegen.

 

Stimmen Sie den Einsatz von Himalaya mit Ihrem Vermarktungspartner ab. Kein Einsatz in Pflanzkartoffeln.

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

Valis M – Die Sonnencreme für Ihre Kartoffeln (26.06.19)

Die aktuelle Witterung mit der Hitze stresst Ihre Kartoffelbestände. Schützen Sie Ihre Kartoffeln mit Valis® M. Der Wirkstoff Valifenalate stärkt die pflanzeneigenen Abwehrkräfte und die Hitzetoleranz der Kartoffel. Valis® M wirkt mit seinen beiden Wirkstoffen Valifenalate und Mancozeb wie eine Sonnencreme für Ihre Kartoffeln. In vielen wichtigen Anbauregionen gibt es bereits sehr gute Erfahrungen durch den Einsatz von Valis® M in vergleichbaren Situationen.

 

Valis® M – Mit der 3-fach Power gegen Kraut- und Knollenfäule

  • Hohe Wirkstoffpräsenz mit Zusatzleistung auf Alternaria
  • Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte
  • Vitalisierungseffekt

 

Meine Empfehlung:
2,5 kg/ha Valis® M (60 g/kg Valifenalate + 600 g/kg Mancozeb)

Tipp: Zur gleichzeitigen Alternaria-Bekämpfung empfehle ich Ihnen die Kombination mit Narita®
2,0 kg/ha Valis® M + 0,5 l/ha Narita® (250 g/l Difenoconazol)

  • Sichere Wirkung auf beide Alternaria-Arten (Alternaria Solana + Alternata)
  • Flexibel einsetzbares Zumischprodukt
  • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement (als Alternative zu Wirkstoffen aus der Gruppe der Strobilurine und Carboxamide)

Regionale Empfehlungen zum Kartoffelanbau finden Sie auch unter: www.belchim-agro.de/kartoffel
Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

Protektive Bekämpfung von Krautfäule und bakterielle Wirkung in Ihrem Kartoffelanbau (21.06.19)

Protektive Bekämpfung von Krautfäule und bakterielle Wirkung in Ihrem Kartoffelanbau

In den meisten Regionen Nordwest-Deutschlands ist der Spritzstart der Krautfäulebehandlungen erfolgt. Rechtzeitig zu den nötigen Anschluss-Spritzungen möchte ich Ihnen mit Airone SC® ein neues Kupferfungizid im Kartoffelanbau vorstellen. Durch die Kombination zweier Kupferkomplexe (Cu-Oxychlorid + Cu-Hydroxid) bietet Airone SC®, für ein Kontaktfungizid, eine schnelle Sofort- und eine sehr gute Dauerwirkung.

Airone SC® zeichnet sich durch gleichmäßige, sehr fein vermahlene Partikel (Mikronisierung) in der Formulierung aus (SC-Formulierung = Suspensionskonzentrat). Dieses garantiert eine schnelle, gleichmäßige und stabile Benetzung der Oberfläche des Kartoffelblattes und sorgt für eine gute Regenfestigkeit. Die geringe Partikelgröße verbessert zudem die bakterielle (Neben-)Wirkung auf Nassfäule-Erreger.

 

Airone SC® ist eine anwenderfreundliche Flüssigformulierung und mischbar mit den bekannten Krautfäulefungiziden.

 

 

Wichtiger Praxistipp:
Wie alle weiteren Kupfermittel darf Airone SC® nicht mit ammonium- oder nitrathaltigen Düngern, sowie mit hochwasserlöslichen Phosphordüngern, gemischt werden. Bittersalz, Bor und Mangan können hingegen problemlos zusammen mit Airone SC® ausgebracht werden. Zu umfangreiche Mehrfachmischungen sind zu vermeiden und die Hinweise anderer Hersteller zu beachten!

Produktprofil von Airone SC®

Wirkstoff: 229,79 g/l Kupferoxychlorid + 208,26 g/l Kupferhydroxid
Reinkupfergehalt*: 272 g/l
Formulierung: SC- Suspensionskonzentrat
Zulassung: Phytophthora an Kartoffeln
Verteilung: Kontakt
Wirkung: Protektiv
Aufwandmenge: Kartoffel 3,1 l/ha (in 600-800 l/ha Wasser)
Max. Anzahl Beh.: In der Anwendung: 3 In der Kultur/Jahr: 3
Wartezeit : Freiland, Kartoffel 7 Tage
*vergleichsweise geringer Reinkupfergehalt – ideal für Kupferminimierungsstrategien (max. 3 kg Cu/ha/Jahr)

Airone SC® ist einsetzbar im ökologischen Landbau nach der EG-Öko-Basisverordnung (EG) 834/2007 und seit kurzem FIBL gelistet (Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau).

Ihre Vorteile im Überblick

  • Neuartige Kupferkombination
  • Schnelle Wirkung und lange Wirkungsdauer
  • Hohe Regenfestigkeit
  • Anwenderfreundliche Flüssigformulierung

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

Spritzstart 2019 (07.06.19)

Liebe Kartoffelexperten,

die warmen Temperaturen und lokalen Starkniederschläge führen zu einem zügigen Wachstum der Kartoffeln. Gebietsweise stehen früh gepflanzte Sorten kurz vor dem Reihenschluss. Die wechselhaften Witterungsbedingungen sorgen für gute Infektionsbedingungen in den Beständen. Zum Schutz vor Phytophthora ist es nun Zeit für den Spritzstart. Jetzt gilt es, den Kartoffeln zum Start einen sicheren Schutz zu geben.
Proxanil Extra® bietet Ihnen den idealen Schutz, durch eine optimale Kombination aus 3 Wirkstoffen: Fluazinam, für schon im Flug befindliche Sporen, Cymoxanil, als kurativer Wirkstoff bei Befall, und Propamocarb, gegen den Stängelbefall mit Langzeitschutz.

Meine Empfehlung für die Start- und Folgespritzung:

 

Proxanil® Extra
2,0 l/ha Proxanil® + 0,4 l/ha Winby®
(334 g/l Propamocarb + 50 g/l Cymoxanil) + (500 g/l Fluazinam)

 

  • Wirkt stark kurativ durch die einzigartige Kombination von Propamocarb mit Cymoxanil und bekämpft auch die noch nicht sichtbaren Infektionen in Ihren Beständen
  • Verhindert knollenbürtigen Stängelbefall durch schnelle Aufnahme und Verteilung in der Pflanze
  • Systemischer Schutz des Blattzuwachses
  • Sporenflug wird durch Kontaktwirkstoff Fluazinam zusätzlich abgetötet
  • Die Vollkaskoversicherung zum Preis einer Teilkaskoversicherung

 

P.S.: Bei einer Stoppspritzung:
1. Anwendung: 2,5 l/ha Proxanil® + 0,5 l/ha Ranman® TOP
2. Anwendung: 0,5 l/ha Cymbal® flow + 0,4 l/ha Shirlan®

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

 

Bekämpfung Kartoffeldurchwuchs (04.06.19)

Der milde Winter hat es uns schon befürchten lassen: die meisten der auf dem Acker verbliebenen Kartoffeln sind nicht verfroren. In allen Folgekulturen zeigt sich starker Kartoffeldurchwuchs. Zur Ertragsabsicherung in den Folgefrüchten und zur Gesunderhaltung Ihrer Kartoffelfruchtfolge ist es sehr wichtig, den Kartoffeldurchwuchs zu beseitigen. Dies gelingt am besten in der Kultur Mais. Hierzu stellt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen schon seit einigen Jahren Versuche an. Im letzten Jahr zeigte die Kombination mit dem neu zugelassenen Onyx® das beste Ergebnis, indem nur das Minimum von 2,8 dt/ha Kartoffeln nach der Doppelbehandlung mit dieser Herbizidkombination „geerntet“ wurde.

 

Versuch Bekämpfung von Durchwuchskartoffeln
LWK Niedersachsen, Goldenstedt 2018
Sorte Bintje Einfach- u. Doppelbehandlung nach Reihenschluß

Behandlungen, AWM, Termine, Erträge

 

Einfachbehandlung

Doppelbehandlung

Ernte 2018

Datum

07.06.2018

28.06.2018

 

BBCH

38 bis 39

l, kg/ha

bis

l, kg/ha

Einmalbehandlung

dt/ha

Doppelbehandlung

dt/ha

1

Effigo

0,175

Effigo

0,175

588,6

278,2

2

Laudis + Certrol B

1,125 + 0,3

Laudis + Certrol B

1,125 + 0,3

472,8

278,2

3

Effigo + Laudis

0,175 + 1,125

Effigo + Laudis

0,175 + 1,125

447,8

214,8

4

Callisto

0,75

Callisto

0,75

255,2

167,8

5

Callisto + Effigo

0,75 + 0,175

Callisto + Effigo

0,75 + 0,175

204,9

21,6

6

Arrat + Dash

0,1 + 1,0

Arrat + Dash

0,1 + 1,0

281,2

123,9

7

Simba + ONYX

0,75 + 0,75

Simba + ONYX

0,75 + 0,75

193,1

2,8

8

MaisTerPower + Effigo

0,75 + 0,175

MaisTerPower + Effigo

0,75 + 0,175

142,8

14,7

9

MaisTerPower

0,75

MaisTerPower

0,75

224,3

32,2

 

Meine Empfehlung:
Splitting gegen Kartoffeldurchwuchs, Hirsen, Gräser und Unkräuter:
1. 0,75 l/ha Onyx® + 0,75 l/ha Simba®
2. 0,75 l/ha Onyx® + 0,75 l/ha Simba®

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr Stefan Hahnel

Spritzstart nach heftigen Niederschlägen (29.05.19)

Liebe Kartoffelexperten,

sintflutartige Niederschläge haben in der letzten Woche in den Regionen Minden und dem Weser-Bergland Kartoffeläcker zum Teil zerstört. Dort, wo die Dämme nicht weggespült worden sind, stehen sie zum Teil unter Wasser oder sind tiefgründig durchfeuchtet. Was bedeutet dies für die Weiterentwicklung und die Gesunderhaltung der Kartoffeln? Dort wo die Wasserkraft nicht zerstörerisch wirkte, ist der hohe Wasservorrat natürlich positiv für die Weiterentwicklung und das Wachstum der Kartoffeln anzusehen.

Mit der starken Durchfeuchtung der Kartoffeldämme geht aber die Gefahr eines frühen Befalls mit Phytophthora einher. Viele Landwirte haben bei der Pflanzung faule Kartoffeln beobachtet, die mit der Knollenfäule infiziert sein können. Sie haben die Lagerperiode überstanden und können als Sporenquelle für die Phytophthora in Form eines frühen Stängelbefalls angesehen werden. Für alle aufgelaufenen Kartoffelbestände gilt: Spätestens 10 Tage nach diesem heftigen Niederschlagsereignis - und nachdem der Kartoffeldamm nachhaltig durchfeuchtet ist - muss mit dem Spritzstart begonnen werden. Wichtig dabei ist der Einsatz eines Mittels mit vollsystemischer Wirkung, um einem frühen Stängelbefall entgegen zu wirken.

Für diese Situation empfehle ich Ihnen daher unser Ranman® TOP Proxanil®- Pack,
das all diese Eigenschaften perfekt vereint.

Ranman® TOP Proxanil®- Pack
160 g/l Cyazofamid + 50 g/l Cymoxanil + 400 g/l Propamocarb

  • Sehr hohe systemische Aufladung
  • Sehr schnelle und dauerhafte systemische Wirkung
  • Hohe Regenfestigkeit
  • Temperaturunabhängige Sporenabtötung

 

Anwendungsempfehlungen:

0,4 l/ha Ranman® TOP + 2,0 l/ha Proxanil®

 

     

Bilder: Mario Dolge

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel 

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