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Belchim Crop Protection

Belchim Crop Protection

Mehr Nutzen im Pflanzenschutz

Stefan Hahnel

 

Telefon 0170 - 572 38 77
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Valis M – Die Sonnencreme für Ihre Kartoffeln (26.06.19)

Die aktuelle Witterung mit der Hitze stresst Ihre Kartoffelbestände. Schützen Sie Ihre Kartoffeln mit Valis® M. Der Wirkstoff Valifenalate stärkt die pflanzeneigenen Abwehrkräfte und die Hitzetoleranz der Kartoffel. Valis® M wirkt mit seinen beiden Wirkstoffen Valifenalate und Mancozeb wie eine Sonnencreme für Ihre Kartoffeln. In vielen wichtigen Anbauregionen gibt es bereits sehr gute Erfahrungen durch den Einsatz von Valis® M in vergleichbaren Situationen.

 

Valis® M – Mit der 3-fach Power gegen Kraut- und Knollenfäule

  • Hohe Wirkstoffpräsenz mit Zusatzleistung auf Alternaria
  • Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte
  • Vitalisierungseffekt

 

Meine Empfehlung:
2,5 kg/ha Valis® M (60 g/kg Valifenalate + 600 g/kg Mancozeb)

Tipp: Zur gleichzeitigen Alternaria-Bekämpfung empfehle ich Ihnen die Kombination mit Narita®
2,0 kg/ha Valis® M + 0,5 l/ha Narita® (250 g/l Difenoconazol)

  • Sichere Wirkung auf beide Alternaria-Arten (Alternaria Solana + Alternata)
  • Flexibel einsetzbares Zumischprodukt
  • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement (als Alternative zu Wirkstoffen aus der Gruppe der Strobilurine und Carboxamide)

Regionale Empfehlungen zum Kartoffelanbau finden Sie auch unter: www.belchim-agro.de/kartoffel
Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

Protektive Bekämpfung von Krautfäule und bakterielle Wirkung in Ihrem Kartoffelanbau (21.06.19)

Protektive Bekämpfung von Krautfäule und bakterielle Wirkung in Ihrem Kartoffelanbau

In den meisten Regionen Nordwest-Deutschlands ist der Spritzstart der Krautfäulebehandlungen erfolgt. Rechtzeitig zu den nötigen Anschluss-Spritzungen möchte ich Ihnen mit Airone SC® ein neues Kupferfungizid im Kartoffelanbau vorstellen. Durch die Kombination zweier Kupferkomplexe (Cu-Oxychlorid + Cu-Hydroxid) bietet Airone SC®, für ein Kontaktfungizid, eine schnelle Sofort- und eine sehr gute Dauerwirkung.

Airone SC® zeichnet sich durch gleichmäßige, sehr fein vermahlene Partikel (Mikronisierung) in der Formulierung aus (SC-Formulierung = Suspensionskonzentrat). Dieses garantiert eine schnelle, gleichmäßige und stabile Benetzung der Oberfläche des Kartoffelblattes und sorgt für eine gute Regenfestigkeit. Die geringe Partikelgröße verbessert zudem die bakterielle (Neben-)Wirkung auf Nassfäule-Erreger.

 

Airone SC® ist eine anwenderfreundliche Flüssigformulierung und mischbar mit den bekannten Krautfäulefungiziden.

 

 

Wichtiger Praxistipp:
Wie alle weiteren Kupfermittel darf Airone SC® nicht mit ammonium- oder nitrathaltigen Düngern, sowie mit hochwasserlöslichen Phosphordüngern, gemischt werden. Bittersalz, Bor und Mangan können hingegen problemlos zusammen mit Airone SC® ausgebracht werden. Zu umfangreiche Mehrfachmischungen sind zu vermeiden und die Hinweise anderer Hersteller zu beachten!

Produktprofil von Airone SC®

Wirkstoff: 229,79 g/l Kupferoxychlorid + 208,26 g/l Kupferhydroxid
Reinkupfergehalt*: 272 g/l
Formulierung: SC- Suspensionskonzentrat
Zulassung: Phytophthora an Kartoffeln
Verteilung: Kontakt
Wirkung: Protektiv
Aufwandmenge: Kartoffel 3,1 l/ha (in 600-800 l/ha Wasser)
Max. Anzahl Beh.: In der Anwendung: 3 In der Kultur/Jahr: 3
Wartezeit : Freiland, Kartoffel 7 Tage
*vergleichsweise geringer Reinkupfergehalt – ideal für Kupferminimierungsstrategien (max. 3 kg Cu/ha/Jahr)

Airone SC® ist einsetzbar im ökologischen Landbau nach der EG-Öko-Basisverordnung (EG) 834/2007 und seit kurzem FIBL gelistet (Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau).

Ihre Vorteile im Überblick

  • Neuartige Kupferkombination
  • Schnelle Wirkung und lange Wirkungsdauer
  • Hohe Regenfestigkeit
  • Anwenderfreundliche Flüssigformulierung

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

Spritzstart 2019 (07.06.19)

Liebe Kartoffelexperten,

die warmen Temperaturen und lokalen Starkniederschläge führen zu einem zügigen Wachstum der Kartoffeln. Gebietsweise stehen früh gepflanzte Sorten kurz vor dem Reihenschluss. Die wechselhaften Witterungsbedingungen sorgen für gute Infektionsbedingungen in den Beständen. Zum Schutz vor Phytophthora ist es nun Zeit für den Spritzstart. Jetzt gilt es, den Kartoffeln zum Start einen sicheren Schutz zu geben.
Proxanil Extra® bietet Ihnen den idealen Schutz, durch eine optimale Kombination aus 3 Wirkstoffen: Fluazinam, für schon im Flug befindliche Sporen, Cymoxanil, als kurativer Wirkstoff bei Befall, und Propamocarb, gegen den Stängelbefall mit Langzeitschutz.

Meine Empfehlung für die Start- und Folgespritzung:

 

Proxanil® Extra
2,0 l/ha Proxanil® + 0,4 l/ha Winby®
(334 g/l Propamocarb + 50 g/l Cymoxanil) + (500 g/l Fluazinam)

 

  • Wirkt stark kurativ durch die einzigartige Kombination von Propamocarb mit Cymoxanil und bekämpft auch die noch nicht sichtbaren Infektionen in Ihren Beständen
  • Verhindert knollenbürtigen Stängelbefall durch schnelle Aufnahme und Verteilung in der Pflanze
  • Systemischer Schutz des Blattzuwachses
  • Sporenflug wird durch Kontaktwirkstoff Fluazinam zusätzlich abgetötet
  • Die Vollkaskoversicherung zum Preis einer Teilkaskoversicherung

 

P.S.: Bei einer Stoppspritzung:
1. Anwendung: 2,5 l/ha Proxanil® + 0,5 l/ha Ranman® TOP
2. Anwendung: 0,5 l/ha Cymbal® flow + 0,4 l/ha Shirlan®

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

 

Bekämpfung Kartoffeldurchwuchs (04.06.19)

Der milde Winter hat es uns schon befürchten lassen: die meisten der auf dem Acker verbliebenen Kartoffeln sind nicht verfroren. In allen Folgekulturen zeigt sich starker Kartoffeldurchwuchs. Zur Ertragsabsicherung in den Folgefrüchten und zur Gesunderhaltung Ihrer Kartoffelfruchtfolge ist es sehr wichtig, den Kartoffeldurchwuchs zu beseitigen. Dies gelingt am besten in der Kultur Mais. Hierzu stellt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen schon seit einigen Jahren Versuche an. Im letzten Jahr zeigte die Kombination mit dem neu zugelassenen Onyx® das beste Ergebnis, indem nur das Minimum von 2,8 dt/ha Kartoffeln nach der Doppelbehandlung mit dieser Herbizidkombination „geerntet“ wurde.

 

Versuch Bekämpfung von Durchwuchskartoffeln
LWK Niedersachsen, Goldenstedt 2018
Sorte Bintje Einfach- u. Doppelbehandlung nach Reihenschluß

Behandlungen, AWM, Termine, Erträge

 

Einfachbehandlung

Doppelbehandlung

Ernte 2018

Datum

07.06.2018

28.06.2018

 

BBCH

38 bis 39

l, kg/ha

bis

l, kg/ha

Einmalbehandlung

dt/ha

Doppelbehandlung

dt/ha

1

Effigo

0,175

Effigo

0,175

588,6

278,2

2

Laudis + Certrol B

1,125 + 0,3

Laudis + Certrol B

1,125 + 0,3

472,8

278,2

3

Effigo + Laudis

0,175 + 1,125

Effigo + Laudis

0,175 + 1,125

447,8

214,8

4

Callisto

0,75

Callisto

0,75

255,2

167,8

5

Callisto + Effigo

0,75 + 0,175

Callisto + Effigo

0,75 + 0,175

204,9

21,6

6

Arrat + Dash

0,1 + 1,0

Arrat + Dash

0,1 + 1,0

281,2

123,9

7

Simba + ONYX

0,75 + 0,75

Simba + ONYX

0,75 + 0,75

193,1

2,8

8

MaisTerPower + Effigo

0,75 + 0,175

MaisTerPower + Effigo

0,75 + 0,175

142,8

14,7

9

MaisTerPower

0,75

MaisTerPower

0,75

224,3

32,2

 

Meine Empfehlung:
Splitting gegen Kartoffeldurchwuchs, Hirsen, Gräser und Unkräuter:
1. 0,75 l/ha Onyx® + 0,75 l/ha Simba®
2. 0,75 l/ha Onyx® + 0,75 l/ha Simba®

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr Stefan Hahnel

Spritzstart nach heftigen Niederschlägen (29.05.19)

Liebe Kartoffelexperten,

sintflutartige Niederschläge haben in der letzten Woche in den Regionen Minden und dem Weser-Bergland Kartoffeläcker zum Teil zerstört. Dort, wo die Dämme nicht weggespült worden sind, stehen sie zum Teil unter Wasser oder sind tiefgründig durchfeuchtet. Was bedeutet dies für die Weiterentwicklung und die Gesunderhaltung der Kartoffeln? Dort wo die Wasserkraft nicht zerstörerisch wirkte, ist der hohe Wasservorrat natürlich positiv für die Weiterentwicklung und das Wachstum der Kartoffeln anzusehen.

Mit der starken Durchfeuchtung der Kartoffeldämme geht aber die Gefahr eines frühen Befalls mit Phytophthora einher. Viele Landwirte haben bei der Pflanzung faule Kartoffeln beobachtet, die mit der Knollenfäule infiziert sein können. Sie haben die Lagerperiode überstanden und können als Sporenquelle für die Phytophthora in Form eines frühen Stängelbefalls angesehen werden. Für alle aufgelaufenen Kartoffelbestände gilt: Spätestens 10 Tage nach diesem heftigen Niederschlagsereignis - und nachdem der Kartoffeldamm nachhaltig durchfeuchtet ist - muss mit dem Spritzstart begonnen werden. Wichtig dabei ist der Einsatz eines Mittels mit vollsystemischer Wirkung, um einem frühen Stängelbefall entgegen zu wirken.

Für diese Situation empfehle ich Ihnen daher unser Ranman® TOP Proxanil®- Pack,
das all diese Eigenschaften perfekt vereint.

Ranman® TOP Proxanil®- Pack
160 g/l Cyazofamid + 50 g/l Cymoxanil + 400 g/l Propamocarb

  • Sehr hohe systemische Aufladung
  • Sehr schnelle und dauerhafte systemische Wirkung
  • Hohe Regenfestigkeit
  • Temperaturunabhängige Sporenabtötung

 

Anwendungsempfehlungen:

0,4 l/ha Ranman® TOP + 2,0 l/ha Proxanil®

 

     

Bilder: Mario Dolge

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel 

Spritzstart 2019 (13.05.19)

Liebe Kartoffelexperten,

auch wenn das Wasserdefizit noch lange nicht aufgefüllt ist, so sorgen die Niederschläge der vergangenen Woche für mögliche Infektionsbedingungen in den Frühkartoffeln. Zum Schutz vor Phytophthora ist es nun Zeit für den Spritzstart. Jetzt gilt es, die richtige Fungizidstrategie festzulegen und den Kartoffeln zum Start einen sicheren Schutz zu geben. Proxanil Extra® bietet Ihnen den idealen Schutz durch eine optimale Kombination aus 3 Wirkstoffen: Fluazinam, für schon im Flug befindliche Sporen, Cymoxanil, als kurativer Wirkstoff bei Befall, und Propamocarb, gegen den Stängelbefall mit Langzeitschutz.

Meine Empfehlung für die Start- und Folgespritzung:

Proxanil® Extra – Ihre Vollkasko zum Preis einer Teilkasko

  • Verhindert knollenbürtigen Stängelbefall
  • Systemischer Schutz des Blattzuwachses
  • Abtötung der hinzufliegenden Sporen durch Kontaktwirkstoff

 

Proxanil® Extra
2,0 l/ha Proxanil® + 0,4 l/ha Winby®

Tipp: Bei einer Stoppspritzung:
1. Anwendung: 2,5 l/ha Proxanil® + 0,5 l/ha Ranman® TOP
2. Anwendung: 0,5 l/ha Cymbal® flow + 0,4 l/ha Shirlan®

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Stefan Hahnel

Es regnet! (29.04.19)

Sehr geehrte Kartoffelexperten,

 

seit Donnerstag letzter Woche haben sich die Witterungsverhältnisse verbessert: Es regnet!

Zurzeit finden wir auf den Kartoffelflächen ideale Verhältnisse für die Herbizidmaßnahme vor und zum Ende der Woche sind noch einmal leichte Niederschläge angekündigt. Nutzen Sie diese Regentage, wenn aufgrund des Regens in anderen Kulturen keine Pflanzenschutzmaßnahmen möglich sind, um Ihre Kartoffelflächen zu behandeln. Zu behandeln sind alle Flächen, auf denen in den nächsten 10 Tagen mit dem Auflaufen der Kartoffeln zu rechnen ist. 

Zum Spritzzeitpunkt aufgelaufene Unkräuter im Keimblatt- bzw. 1-Blatt-Stadium werden im Vorauflauf bzw. kurz vor dem Durchstoßen (kvD) durch die Bodenherbizide sehr gut erfasst. Diese Maßnahme im Vorauflauf/kvD ist sicherer in der Unkrautwirkung und kulturverträglicher als reine Nachauflaufbehandlungen. Mit unserem Multi-Flex Herbizid Proman® steht Ihnen eine starke und breite Unkrautlösung für den Vorauflauf zur Verfügung, welche auch bei geringem Wassergehalt im Boden von den Unkräutern gut aufgenommen wird. Noch nicht aufgelaufene Unkräuter werden beim Einwachsen in den Herbizidhorizont zerstört.

 

Proman® – Jetzt in allen Reifegruppen einsetzbar

  • Breites Wirkungsspektrum
  • Flexibel kombinierbar mit vielen Mischpartnern
  • Verträglich in allen Kartoffelsorten
  • Flexibel einsetzbar bis kurz vor dem Durchstoßen (kvD)

 

Meine Empfehlung:

Im Vorauflauf bei einer sehr breiten Verunkrautung inkl. Knötericharten, Melde/Gänsefuß und Nachtschatten:

2,0 l/ha Proman® + 1,0 l/ha Metric®

Bei einer breiten Mischverunkrautung inkl. Knötericharten (mit guter Dauerwirkung):

2,5 l/ha Proman® + 2,5 l/ha Bandur®

Bis kvD der Kartoffeln bei normaler Mischverunkrautung inkl. Klette auch in metribuzinempfindlichen Sorten:

2,0 l/ha Proman® + 3,0 l/ha Prosulfocarb

TIPP: Bei bereits aufgelaufenen Unkräutern, die über das 1-Blatt-Stadium hinausgehen, empfehlen wir die Zugabe von

0,4 l/ha Quickdown® + 1 l/ha Toil®.

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr Stefan Hahnel

Herbizidanwendung 2019

Früh bestellte Kartoffeln stehen ab der Woche nach Ostern zur Herbizidbehandlung an. Nun werden die trockenen Bodenverhältnisse auch noch in der nächsten Woche andauern. Trotzdem bieten die Vorauflaufbehandlungen Ihren Kartoffeln den besten Schutz. Zum Spritzzeitpunkt aufgelaufene Unkräuter im Keimblatt- bzw. 1-Blatt-Stadium werden im Vorauflauf bzw. kurz vor dem Durchstoßen (kvD) durch die Bodenherbizide erfasst. Diese Maßnahme im Vorauflauf/kvD ist sicherer in der Unkrautwirkung und kulturverträglicher als reine Nachauflaufbehandlungen. Mit unserem Multi-Flex Herbizid Proman® steht Ihnen eine starke und breite Unkrautlösung für den Vorauflauf zur Verfügung, welche auch bei geringem Wassergehalt im Boden von den Unkräutern gut aufgenommen wird. Noch nicht aufgelaufene Unkräuter werden beim Einwachsen in den Herbizidhorizont zerstört.

 

Was ist bei der Trockenheit zu beachten?

Die kommenden kalten Nächte werden Tau bilden. Nutzen Sie diesen Tau in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, damit die Herbizide sich gut auf den Damm legen und in die oberste Schicht einziehen. Ein lückenloser Herbizidfilm sichert einen guten Bekämpfungserfolg.

 

Proman® – Jetzt in allen Reifegruppen einsetzbar

  • Breites Wirkungsspektrum
  • Flexibel kombinierbar mit vielen Mischpartnern
  • Verträglich in allen Kartoffelsorten
  • Flexibel einsetzbar bis kurz vor dem Durchstoßen (kvD)

 

 

Meine Empfehlung:

Im Vorauflauf bei einer sehr breiten Verunkrautung inkl. Knötericharten, Melde/Gänsefuß und Nachtschatten:

2,0 l/ha Proman® + 1,0 l/ha Metric®

Bei einer breiten Mischverunkrautung inkl. Knötericharten (mit guter Dauerwirkung):

2,5 l/ha Proman® + 2,5 l/ha Bandur®

Bis kvD der Kartoffeln bei normaler Mischverunkrautung inkl. Klette auch in metribuzinempfindlichen Sorten:

2,0 l/ha Proman® + 3,0 l/ha Prosulfocarb

TIPP: Bei bereits aufgelaufenen Unkräutern, die über das 1-Blatt-Stadium hinausgehen,       empfehlen wir die Zugabe von

0,4 l/ha Quickdown® + 1 l/ha Toil®

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

 

Ihr Stefan Hahnel

Pflanzgut und Beize (12.03)

In diesem Jahr ist das Pflanzgut knapp und teuer. Die Knollen haben ein höheres physiologisches Alter als in normalen Jahren. Einige Partien sind auch schon stark angekeimt. Stimmen Sie sich mit Ihrem Lieferanten über den Liefertermin gut ab, damit das Pflanzgut solange wie möglich kühl gelagert wird und zum Liefertermin konditioniert wird. Man sollte sich also noch mehr Gedanken über einen schonenden Umgang machen als sonst.  Keimabbruch führt neben Triebkraftschwächung ggfls. auch zu einem höheren Risiko von Krankheiten.

 

Nach der Anlieferung gilt:

  • Pflanzgut auf offensichtliche Mängel wie Krankheiten prüfen und Probleme sofort melden
  • Pflanzgut auf Vitalität und physiologisches Alter prüfen (Keimverhalten): für das Keimverhalten eine Probe bei ca. 20 °C warm stellen und dann Keimgeschwindigkeit, Gleichmäßigkeit und Anzahl austreibender Augen bonitieren
  • Rückstellmuster kühl lagern
  • Pflanzgut nur ganz kurz auf dem Anhänger lagern, in Säcken am besten gar nicht
  • Ansonsten flach auf dem Boden abladen (ideal: max. 0,5 m Höhe) oder noch besser in Großkisten mit möglicher Zufuhr von Frischluft (ggfls. sogar kühler Luft)
  • keine Schwitzschichten!
  • Wer Pflanzgut nicht richtig lagern kann, erst spät liefern lassen! (7 – 14 Tage vorm Pflanzen)

Beize zur Gesunderhaltung Ihres Pflanzguts

Nach wie vor sind Rhizoctonia und Silberschorf die gefürchtetsten Krankheiten, da sie bei der Kartoffelvermarktung zu Qualitätsprobleme führen können. Befallenes Pflanzgut stellt die Hauptinfektionsquelle dar, wobei die Infektion bei Rhizoctonia ebenfalls vom Boden ausgehen kann. Die auf Pflanzenresten mehrere Jahre überdauernden Sklerotien und der häufige Anbau von Wirtspflanzen (u.a. Kleegras und Cruciferen) fördern das Infektionspotenzial. Ein früher Legetermin bei kühlen Bodentemperaturen verzögert den Auflauf der Kartoffeln und begünstigt ebenso die Infektionsbedingungen.

Bessere Qualität durch eine zuverlässige Beizung

Zur Erreichung hoher Erträge mit besten Qualitäten ist eine Beizung des Pflanzgutes unerlässlich. Hier sollten Sie auf Wirksamkeit und Verträglichkeit achten. Die letzten zwei Jahre haben gezeigt wie unsicher und verschieden der Vegetationsstart für die Kartoffeln sein kann. Bedingt durch das hohe physiologische Alter der Pflanzkartoffeln in diesem Jahr ist eine zuverlässige und zugleich Kulturverträgliche Beize die erste Wahl. Hier ist vor allem MONCUT® hervorzuheben. Durch die starke und langanhaltende Wirkung gegen Rhizoctonia solani und gute Zusatzleistung auf Silberschorf garantiert es

  • Sehr hohe Kulturverträglichkeit mit langanhaltender Wirkung
  • Einfache Anwendung und niedrige flüssige Dosierung

Einsatzempfehlungen

Anwendung in der Legemaschine:

0,5 - 0,6 l/ha mit 60 - 80 l/ha Wasser

entspricht 0,2 l/t Pflanzgut bei 2,5 bis 3 t/ha

Anwendung im ULV-Verfahren:

0,2 l/t Pflanzgut in bis ca. 1 l/t Gesamtbrühmenge

Tipp 1: großfallendes Pflanzgut erhöht den Pflanzgutbedarf (in t/ha); die Aufwandmenge von Moncut ist nicht begrenzt. Angepasst an die Pflanzgutmenge können Sie die Beizmenge von Moncut über die üblichen 0,5 l/ha erhöhen (siehe oben).

TIPP 2: die Kombination mit 0,75 - 1,0 l/ha SanaTerra® fördert den Auflauf sowie das Wachstum der Kartoffeln und erhöht die natürliche Widerstandskraft gegenüber Krankheiten.

 Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr

Stefan Hahnel

 

 

Belchim Wetter

 

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