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Belchim Crop Protection

Belchim Crop Protection

Mehr Nutzen im Pflanzenschutz

Jakub Pinkas

 

Telefon 0171 - 649 59 78
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Valis M – Die Sonnencreme für Ihre Kartoffeln (26.06.19)

Die aktuelle Witterung mit der Hitze stresst Ihre Kartoffelbestände. Schützen Sie Ihre Kartoffeln mit Valis® M. Der Wirkstoff Valifenalate stärkt die pflanzeneigenen Abwehrkräfte und die Hitzetoleranz der Kartoffel. Valis® M wirkt mit seinen beiden Wirkstoffen Valifenalate und Mancozeb wie eine Sonnencreme für Ihre Kartoffeln. In vielen wichtigen Anbauregionen gibt es bereits sehr gute Erfahrungen durch den Einsatz von Valis® M in vergleichbaren Situationen.

 

Valis® M – Mit der 3-fach Power gegen Kraut- und Knollenfäule

  • Hohe Wirkstoffpräsenz mit Zusatzleistung auf Alternaria
  • Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte
  • Vitalisierungseffekt

 

Meine Empfehlung:
2,5 kg/ha Valis® M (60 g/kg Valifenalate + 600 g/kg Mancozeb)

Tipp: Zur gleichzeitigen Alternaria-Bekämpfung empfehle ich Ihnen die Kombination mit Narita®
2,0 kg/ha Valis® M + 0,5 l/ha Narita® (250 g/l Difenoconazol)

  • Sichere Wirkung auf beide Alternaria-Arten (Alternaria Solana + Alternata)
  • Flexibel einsetzbares Zumischprodukt
  • Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement (als Alternative zu Wirkstoffen aus der Gruppe der Strobilurine und Carboxamide)

Regionale Empfehlungen zum Kartoffelanbau finden Sie auch unter: www.belchim-agro.de/kartoffel
Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Jakup Pinkas

Protektive Bekämpfung von Krautfäule und bakterielle Wirkung in Ihrem Kartoffelanbau (21.06.19)

Protektive Bekämpfung von Krautfäule und bakterielle Wirkung in Ihrem Kartoffelanbau

In den meisten Regionen Nordwest-Deutschlands ist der Spritzstart der Krautfäulebehandlungen erfolgt. Rechtzeitig zu den nötigen Anschluss-Spritzungen möchte ich Ihnen mit Airone SC® ein neues Kupferfungizid im Kartoffelanbau vorstellen. Durch die Kombination zweier Kupferkomplexe (Cu-Oxychlorid + Cu-Hydroxid) bietet Airone SC®, für ein Kontaktfungizid, eine schnelle Sofort- und eine sehr gute Dauerwirkung.

Airone SC® zeichnet sich durch gleichmäßige, sehr fein vermahlene Partikel (Mikronisierung) in der Formulierung aus (SC-Formulierung = Suspensionskonzentrat). Dieses garantiert eine schnelle, gleichmäßige und stabile Benetzung der Oberfläche des Kartoffelblattes und sorgt für eine gute Regenfestigkeit. Die geringe Partikelgröße verbessert zudem die bakterielle (Neben-)Wirkung auf Nassfäule-Erreger.

 

Airone SC® ist eine anwenderfreundliche Flüssigformulierung und mischbar mit den bekannten Krautfäulefungiziden.

 

 

Wichtiger Praxistipp:
Wie alle weiteren Kupfermittel darf Airone SC® nicht mit ammonium- oder nitrathaltigen Düngern, sowie mit hochwasserlöslichen Phosphordüngern, gemischt werden. Bittersalz, Bor und Mangan können hingegen problemlos zusammen mit Airone SC® ausgebracht werden. Zu umfangreiche Mehrfachmischungen sind zu vermeiden und die Hinweise anderer Hersteller zu beachten!

Produktprofil von Airone SC®

Wirkstoff: 229,79 g/l Kupferoxychlorid + 208,26 g/l Kupferhydroxid
Reinkupfergehalt*: 272 g/l
Formulierung: SC- Suspensionskonzentrat
Zulassung: Phytophthora an Kartoffeln
Verteilung: Kontakt
Wirkung: Protektiv
Aufwandmenge: Kartoffel 3,1 l/ha (in 600-800 l/ha Wasser)
Max. Anzahl Beh.: In der Anwendung: 3 In der Kultur/Jahr: 3
Wartezeit : Freiland, Kartoffel 7 Tage
*vergleichsweise geringer Reinkupfergehalt – ideal für Kupferminimierungsstrategien (max. 3 kg Cu/ha/Jahr)

Airone SC® ist einsetzbar im ökologischen Landbau nach der EG-Öko-Basisverordnung (EG) 834/2007 und seit kurzem FIBL gelistet (Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau).

Ihre Vorteile im Überblick

  • Neuartige Kupferkombination
  • Schnelle Wirkung und lange Wirkungsdauer
  • Hohe Regenfestigkeit
  • Anwenderfreundliche Flüssigformulierung

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Jakup Pinkas

Spritzstart 2019 (07.06.19)

Liebe Kartoffelexperten,

die warmen Temperaturen und lokalen Starkniederschläge führen zu einem zügigen Wachstum der Kartoffeln. Gebietsweise stehen früh gepflanzte Sorten kurz vor dem Reihenschluss. Die wechselhaften Witterungsbedingungen sorgen für gute Infektionsbedingungen in den Beständen. Zum Schutz vor Phytophthora ist es nun Zeit für den Spritzstart. Jetzt gilt es, den Kartoffeln zum Start einen sicheren Schutz zu geben.
Proxanil Extra® bietet Ihnen den idealen Schutz, durch eine optimale Kombination aus 3 Wirkstoffen: Fluazinam, für schon im Flug befindliche Sporen, Cymoxanil, als kurativer Wirkstoff bei Befall, und Propamocarb, gegen den Stängelbefall mit Langzeitschutz.

Meine Empfehlung für die Start- und Folgespritzung:

 

Proxanil® Extra
2,0 l/ha Proxanil® + 0,4 l/ha Winby®
(334 g/l Propamocarb + 50 g/l Cymoxanil) + (500 g/l Fluazinam)

 

  • Wirkt stark kurativ durch die einzigartige Kombination von Propamocarb mit Cymoxanil und bekämpft auch die noch nicht sichtbaren Infektionen in Ihren Beständen
  • Verhindert knollenbürtigen Stängelbefall durch schnelle Aufnahme und Verteilung in der Pflanze
  • Systemischer Schutz des Blattzuwachses
  • Sporenflug wird durch Kontaktwirkstoff Fluazinam zusätzlich abgetötet
  • Die Vollkaskoversicherung zum Preis einer Teilkaskoversicherung

 

P.S.: Bei einer Stoppspritzung:
1. Anwendung: 2,5 l/ha Proxanil® + 0,5 l/ha Ranman® TOP
2. Anwendung: 0,5 l/ha Cymbal® flow + 0,4 l/ha Shirlan®

 

Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Jakub Pinkas

 

Bekämpfung Kartoffeldurchwuchs (04.06.19)

Der milde Winter hat es uns schon befürchten lassen: die meisten der auf dem Acker verbliebenen Kartoffeln sind nicht verfroren. In allen Folgekulturen zeigt sich starker Kartoffeldurchwuchs. Zur Ertragsabsicherung in den Folgefrüchten und zur Gesunderhaltung Ihrer Kartoffelfruchtfolge ist es sehr wichtig, den Kartoffeldurchwuchs zu beseitigen. Dies gelingt am besten in der Kultur Mais. Hierzu stellt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen schon seit einigen Jahren Versuche an. Im letzten Jahr zeigte die Kombination mit dem neu zugelassenen Onyx® das beste Ergebnis, indem nur das Minimum von 2,8 dt/ha Kartoffeln nach der Doppelbehandlung mit dieser Herbizidkombination „geerntet“ wurde.

 

Versuch Bekämpfung von Durchwuchskartoffeln
LWK Niedersachsen, Goldenstedt 2018
Sorte Bintje Einfach- u. Doppelbehandlung nach Reihenschluß

Behandlungen, AWM, Termine, Erträge

 

Einfachbehandlung

Doppelbehandlung

Ernte 2018

Datum

07.06.2018

28.06.2018

 

BBCH

38 bis 39

l, kg/ha

bis

l, kg/ha

Einmalbehandlung

dt/ha

Doppelbehandlung

dt/ha

1

Effigo

0,175

Effigo

0,175

588,6

278,2

2

Laudis + Certrol B

1,125 + 0,3

Laudis + Certrol B

1,125 + 0,3

472,8

278,2

3

Effigo + Laudis

0,175 + 1,125

Effigo + Laudis

0,175 + 1,125

447,8

214,8

4

Callisto

0,75

Callisto

0,75

255,2

167,8

5

Callisto + Effigo

0,75 + 0,175

Callisto + Effigo

0,75 + 0,175

204,9

21,6

6

Arrat + Dash

0,1 + 1,0

Arrat + Dash

0,1 + 1,0

281,2

123,9

7

Simba + ONYX

0,75 + 0,75

Simba + ONYX

0,75 + 0,75

193,1

2,8

8

MaisTerPower + Effigo

0,75 + 0,175

MaisTerPower + Effigo

0,75 + 0,175

142,8

14,7

9

MaisTerPower

0,75

MaisTerPower

0,75

224,3

32,2

 

Meine Empfehlung:
Splitting gegen Kartoffeldurchwuchs, Hirsen, Gräser und Unkräuter:
1. 0,75 l/ha Onyx® + 0,75 l/ha Simba®
2. 0,75 l/ha Onyx® + 0,75 l/ha Simba®

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr Jakub Pinkas

Aktuelle Meldung zum Blattlausbefall in den Beständen (03.06.19)

Liebe Kartoffelanbauer,

viele Kartoffelbetriebe in Schleswig-Holstein erlebten im letzten Jahr auf ihren Flächen einen hohen Befall von Blattläusen. Davon waren alle Landesteile betroffen, überproportional stark traf es die Gunstlagen an der Westküste.

Durch die hohe Ausgangspopulation aus 2018, den Wegfall der Neonicotenoide in der Beize und durch den milden Winter, zeichnet sich bereits zu Saisonbeginn ein ähnliches Bild ab. Schon jetzt erleben einige Betriebe massiven Zuflug in die aufgelaufenen Bestände.

Auf Grund der ansteigenden Temperaturen wird das Pflanzenwachstum erheblich zunehmen. Gleichzeitig ist eine höhere Intensität des Frühjahrsfluges in den nächsten Tagen zu erwarten. In auflaufenden Vermehrungsbeständen sind daher in Y virusanfälligen Sorten Insektizidmaßnahmen zur Begrenzung der Virusübertragung notwendig. Die Maßnahmen sollten ab 30-50 % aufgelaufener Pflanzen beginnen.

Für eine schnelle und sichere Wirkung nutzen Sie am besten Mittel mit einem Repellenteffekt und einer starken Knock-Down Wirkung. Deshalb empfehle ich Ihnen:

0,3 l/ha Sumicidin® Alpha EC

Eine Reduzierung der Aufwandmenge auf 50-70% ist nur während des Auflaufens sinnvoll und möglich. Danach werden für eine ausreichende Wirkung die vollen Aufwandmengen im wöchentlichen Abstand benötigt.

Ich wünsche Ihnen eine weiterhin erfolgreiche Saison

 

Ölrettich kommt wieder durch – Wie reagieren? (22.05.19)

Insbesondere in Mulchpflanzungen, die vorher nicht mit Glyphosat behandelt wurden, kommt wieder Ölrettich zum Vorschein. Die teilweise dicken Rettich-Köpfe vermitteln einem den Eindruck, dass sich da ein Problem anbahnen könnte. Der Erfahrung nach ist im Gegensatz zu anderen Kulturen der Wiederaustrieb von Ölrettich in Kartoffeln aber selten problematisch. Die gängigen Herbizidkombinationen haben in der Regel eine ganz gute Nebenwirkung. Die Blattwirkung kann mit entsprechender Anpassung der Wassermenge und ggfls. durch Zusatz eines Additivs verbessert werden. Dort, wo der Rettich sehr intensiv und zügig wieder austreibt, kann bis zum Durchstoßen der Kartoffeln zusätzlich mit 0,4 Quickdown + 1,0 Toil behandelt werden.

Pflanzgut und Beize

Pflanzgut Lagerware: Bitte in 2019 Liefertermin genau abstimmen!

Pflanzgut ist teuer. Man sollte sich also noch mehr Gedanken über einen schonenden Umgang machen als sonst. Über die Qualitäten speziell bei späteren Sorten wissen wir noch nicht viel. Nur, dass auch hier von einem höheren physiologischen Alter auszugehen ist. Stimmen Sie sich also frühzeitig mit Ihrem Lieferanten ab bzgl. des Liefertermins, sodass das Pflanzgut beim Vermehrer / Züchter so lange wie möglich kühl gelagert und auf den abgesprochenen Termin konditioniert werden kann. Es kann nicht in Ihrem Interesse sein, wenn Pflanzgut beim Vermehrer oder bei Ihnen auf dem Hof keimt und dann ein- oder gar mehrfach abgekeimt wird. Keimabbruch führt neben Triebkraftschwächung ggfls. auch zu einem höheren Risiko von Krankheiten.

 

Nach Anlieferung gilt:

  • Pflanzgut auf offensichtliche Mängel wie Krankheiten prüfen und Probleme sofort melden
  • Pflanzgut auf Vitalität und physiologisches Alter prüfen (Keimverhalten)
  • Probe für Keimverhalten warm stellen bei ca. 20 °C und dann Keimgeschwindigkeit, Gleichmäßigkeit und Anzahl austreibender Augen bonitieren
  • Rückstellmuster kühl lagern

 

Mit Pflanzgut Lagerware noch vorsichtiger umgehen:

Ein leicht erhöhtes physiologisches Alter kann zwar zu weniger apikaler Dominanz, mehr austreibenden Augen und einem höheren Knollenansatz führen, aber bei zu stark gealtertem oder gar überaltertem Pflanzgut bzw. nach Abkeimen kann dann wieder das Gegenteil passieren: Triebschwäche, schlechterer Ansatz und im schlimmsten Fall Fadenkeimigkeit und Knöllchensucht Keimabbruch ist also unbedingt zu vermeiden. Aus diesem Grund gilt:

  • Lagerung Pflanzgut auf dem Hänger nur ganz kurz, in Säcken am besten gar nicht
  • Ansonsten flach in der Fläche abladen (ideal: max. 0,5 m Höhe) oder noch besser in Großkisten mit möglicher Zufuhr von Frischluft (ggfls. sogar kühler Luft)
  •  keine Schwitzschichten!
  • Wer nicht richtig lagern kann Pflanzgut erst spät liefern lassen! (7 – 14 Tage vorm Pflanzen)

Beize, ja oder nein?

Nach wie vor sind Rhizoctonia und Silberschorf die gefürchtetsten Krankheiten, da sie bei der Kartoffelvermarktung zu Qualitätsprobleme führen können. Befallenes Pflanzgut stellt die Hauptinfektionsquelle dar, wobei die Infektion bei Rhizoctonia ebenfalls vom Boden ausgehen kann. Die auf Pflanzenresten mehrere Jahre überdauernden Sklerotien und der häufige Anbau von Wirtspflanzen (u.a. Kleegras und Cruciferen) fördern das Infektionspotenzial. Ein früher Legetermin bei kühlen Bodentemperaturen verzögert den Auflauf der Kartoffeln und begünstigt ebenso die Infektionsbedingungen.

Bessere Qualität durch eine zuverlässige Beizung

Zur Erreichung hoher Erträge mit besten Qualitäten ist eine Beizung des Pflanzgutes unerlässlich. Hier sollten Sie auf Wirksamkeit und Verträglichkeit achten. Die letzten zwei Jahre haben gezeigt wie unsicher und verschieden der Vegetationsstart für die Kartoffeln sein kann. Bedingt durch das hohe physiologische Alter der Pflanzkartoffeln in diesem Jahr ist eine zuverlässige und zugleich Kulturverträgliche Beize die erste Wahl. Hier ist vor allem MONCUT® hervorzuheben. Durch die starke und langanhaltende Wirkung gegen Rhizoctonia solani und gute Zusatzleistung auf Silberschorf garantiert es

  • Sehr hohe Kulturverträglichkeit mit langanhaltender Wirkung
  • Einfache Anwendung und niedrige flüssige Dosierung

Einsatzempfehlungen

Anwendung in der Legemaschine:

0,5 - 0,6 l/ha mit 60 - 80 l/ha Wasser

entspricht 0,2 l/t Pflanzgut bei 2,5 bis 3 t/ha

Anwendung im ULV-Verfahren:

0,2 l/t Pflanzgut in bis ca. 1 l/t Gesamtbrühmenge

TIPP: die Kombination mit 0,75 - 1,0 l/ha SanaTerra® fördert den Auflauf sowie das Wachstum der Kartoffeln und erhöht die natürliche Widerstandskraft gegenüber Krankheiten.

 Für individuelle Rückfragen und Empfehlungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Ihr

Jakub Pinkas

Belchim Wetter

 

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